Die Phalanx von Carlos Alcaraz und Jannik Sinner bleibt ungebrochen

Carlos Alcaraz und Jannik Sinner dominieren das Herrentennis seit wenigen Jahren scheinbar nach Belieben. Ein Blick auf die Statistik untermauert diesen Eindruck.

von Nikolaus Fink
zuletzt bearbeitet: 17.03.2026, 10:16 Uhr

Jannik Sinner (l.) und Carlos Alcaraz dominieren das Herrentennis
© Getty Images
Jannik Sinner (l.) und Carlos Alcaraz dominieren das Herrentennis

Selbst Daniil Medvedev musste nach seiner Finalniederlage in Indian Wells umgehend an Carlos Alcaraz und Jannik Sinner denken. “Immer wenn du gegen Carlos spielst, schaue ich mir das liebend gerne an”, wandte sich der Russe bei der Siegerehrung an den Südtiroler. “Gewinnt weiterhin und hört nicht damit auf.”

Zumindest zu Beginn des Jahres 2026 deutet ohnehin nicht viel darauf hin, dass die beiden Superstars des Herrentennis anderes im Sinn hätten. Während Alcaraz bei den Australian Open zuschlug, sicherte sich Sinner in Indian Wells nun eben die erste 1000er-Trohpäe des Jahres. Zwischenzeitlich hatte Alcaraz noch das 500er-Event in Doha gewonnen.

Wer tritt ins Rublevs Fußstapfen?

Alcaraz und Sinner setzten damit auch eine schier unglaubliche Serie fort. Bei den jüngsten 18 Turnieren, bei denen beide im Teilnehmerfeld standen, ging der Titel jedes Mal an einen von ihnen. Die Ausbeute ist in diesem Zeitraum mit jeweils neun Turniersiegen für Alcaraz bzw. Sinner ausgeglichen.

Das letzte Mal, als einer die Phalanx der beiden brechen konnte, war 2024 in Madrid. Damals krönte sich Andrey Rublev mit einem Finalsieger über Felix Auger-Aliassime zum Champion. Die nächste Möglichkeit bietet sich der Konkurrenz bereits ab dieser Woche in Miami, wo Alcaraz und Sinner einmal mehr als Topfavoriten starten.

Das Einzel-Tableau im Überblick

von Nikolaus Fink

Dienstag
17.03.2026, 13:41 Uhr
zuletzt bearbeitet: 17.03.2026, 10:16 Uhr