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Die US Open feiern sich selbst - erstmals mehr als 1,2 Millionen Fans dabei

Die Bilanz der Organisatoren der US Open 2026 fällt eindeutig positiv aus. Was nicht nur mit den Zuschauerzahlen während des mittlerweile dreiwöchigen Events zu tun hat.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 29.09.2026, 17:35 Uhr

Dunkle Wolken gab es über dem Arthur Ashe Stadium 2026 nur selten
© Getty Images
Dunkle Wolken gab es über dem Arthur Ashe Stadium 2026 nur selten

Understatement ist dem amerikanischen Tennisverband USTA ja eher fremd. Und das hat sich mit der Ernennung von Craig Tiley zum CEO natürlich nicht geändert. Der Australier war ja in seiner Funktion als Chef von Tennis Australia immer für eine neue Idee gut. nun schwingt Tiley also das Zepter in new York City. Und möchte die US Open zum Disneyland des Tennissports machen.

Die Bilanz zur ersten Ausgabe unter Tiley fällt jedenfalls euphorisch aus: Mehr als 1,2 Millionen Fans wurden während der drei Wochen (inklusive Qualifikation, aber auch des Mixed-Wettbewerbs) im Billie Jean King Tennis Center gezählt. Mehr als 300.000 davon in der sogenannten “Fan Week”, wo der Eintritt ja frei war. Dass dennoch genügend Dollar umgesetzt wurden, dafür sorgten aber schon die Imbissstände und die Läden mit Merchandise.

Wichtig in Zeiten wie diesen: Dass auch in den sozialen Medien etwas passiert. Und da hat die USTA 3,9 Milliarden Interaktionen auf den von ihnen bespielten Plattformen registriert. Wie viel dazu die etwa 100 eingeladenen Influencer beigetragen haben, darüber hat die USTA keine Angaben gemacht.

Ein bisschen irritierend ist die Angabe, dass das Endspiel der Männer das meist gesehene der Geschichte bei ABC war. Der Sender war ja letztlich nur für ESPN eingesprungen, die an den Wochenenden andere Sportarten in den Vordergrund rückten. In erster Linie College Football und die National Football League. 

von tennisnet.com

Dienstag
29.09.2026, 17:29 Uhr
zuletzt bearbeitet: 29.09.2026, 17:35 Uhr