Die Weiterreise verhagelt: Alexander Zverev enttäuscht nach Monte-Carlo-Aus
Für Alexander Zverev war das Aus gegen Jannik Sinner beim ATP-1000er-Masters in Monte-Carlo besonders bitter. Der Südtiroler ließ die deutsche Nummer eins vor allem im ersten Satz chancenlos wirken. Doch Zverev selbst sieht das Problem deutlich in der eigenen Leistung.
von Daniel Hofmann
zuletzt bearbeitet:
11.04.2026, 17:34 Uhr

Der eigentlich gute Start von Alexander Zverev in die Sandplatzsaison bekam an diesem Samstagnachmittag einen herben Dämpfer. Jannik Sinner düpierte den Weltranglistendritten vor allem im ersten Satz, in dem Zverev nur ein Spiel auf das Scoreboard bringen konnte.
„Wenn du nicht dein absolut bestes Spiel gegen Jannik zeigst, dann geht es so aus“, fasste Alexander Zverev sichtlich niedergeschlagen im Interview das Geschehen zusammen. Positiv vermerken kann die deutsche Nummer eins, im zweiten Satz nicht aufgesteckt zu haben. Zverev hielt die Partie im zweiten Durchgang lange offen, kassierte erst mit dem Matchball das erste Break im zweiten Satz. Damit stand die achte Niederlage gegen Jannik Sinner in Folge fest. Und bereits die dritte Pleite gegen den Italiener in diesem Jahr.
Sieglosserie gegen Sinner geht weiter
Einen Vergleich zu den letzten beiden Duellen in Indian Wells und Miami wollte Zverev jedoch nicht ziehen, das lag nach dem Wechsel vom Hardcourt auf die rote Asche aber weniger an den verschiedenen Belägen, sondern viel mehr am deutlichen Verlauf an diesem Samstag, wie Zverev auf Nachfrage zu Protokoll gab: „Miami war ein engeres Match. Hier hatte ich nicht wirklich eine Chance.“
Positiv für Alexander Zverev ist nach dieser bitteren Niederlage der eigene Turnierplan. In der kommenden Woche geht es beim Heimturnier in München direkt weiter. Vom wohnortbedingten Heimturnier in Monte-Carlo wartet also nun das Gefühl der bedingungslosen Unterstützung des Publikums. Dies kann ein motivierender Faktor sein, um wieder mit gehobenem Haupt über den Court zu schreiten.
Neue Kraft in München tanken
Zverev, der das Turnier in München insgesamt drei Mal gewinnen konnte, reist als Titelverteidiger an und kann den negativen letzten Eindruck aus Monaco schnell wieder in neues Selbstvertrauen ummünzen. In der ersten Runde wartet Miomir Kecmanovic.
Und fest steht auch schon jetzt: Ein Halbfinale gegen Jannik Sinner wird es in München nicht geben, denn der Südtiroler legt in der kommenden Woche eine Pause ein.
