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Erste Bank Open 2024: Machac, Draper und Co. - Das sind die „Dark Horses“ für Wien

Wer von den nicht gesetzten Spielern könnte bei den am Montag beginnenden Erste Bank Open 2024 den Titel holen? Wir hätten da ein paar Vorschläge …

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 18.10.2024, 10:35 Uhr

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Thomas Machac sollte man in Wien im Einzel und im Doppel auf dem Zettel haben
© Getty Images
Thomas Machac sollte man in Wien im Einzel und im Doppel auf dem Zettel haben

Die Ausgangslage vor den Erste Bank Open 2024 ist eigentlich klar: Alexander Zverev ist der Favorit auf den Titel, zumal sein neuer Angstgegner Taylor Fritz kurzfristig abgesagt hat. Und Daniil Medvedev ebenso.. 

Was aber, wenn sich ein Außenseiter das heiß begehrte Championat in der Wiener Stadthalle schnappt? Wir hätten da ein paar Vorschläge. Auch weil das 32er-Feld so stark besetzt ist, dass beinahe jeder jeden schlagen kann …

Matteo Berrettini: Ja, Matteo ist natürlich unser sentimentaler Pick. Und nachdem nur ein einziger Mann pro Jahr das österreichische Double mit den Titeln in Kitzbühel und Wien feiern kann, wäre das natürlich eine ganz besondere Geschichte. Allerdings: Berrettini ist nach seinem heißen Sommer auf Sand doch ein wenig abgekühlt.

Alexei Popyrin: Apropos heißer Sommer! Popyrin hat in Montreal für alle Beteiligten (ihn selbst inkludiert) überraschend das 1000er-Turnier gewonnen. Und dann bei den US Open Novak Djokovic nach hause geschickt. Wenn sich der Australier spürt, dann muss er sich vor niemandem verstecken. Wenn er sich indes öfter spüren würde, dann wäre er in Wien ja auch gesetzt …

Jack Draper: Fast hat man es schon vergessen, aber Draper hat bei den US Open 2024 ja das Halbfinale erreicht. Das Potenzial des Briten hat sich also erstmals so richtig entfaltet. Auch spräche für Draper, dass er in diesem Jahr schon ein Turnier gewonnen hat, das vom Wiener Veranstalter ausgetragen wurde - nämlich in Stuttgart. Aber bei Jack Draper weiß man halt nie, was der Körper so sagt.

Tomas Machac: Ja, das wäre jetzt natürlich ein bisschen einfach nach dem Run ins Halbfinale von Shanghai. Aber wir nehmen Machac mal im Doppel an der Seite von Zhizhen Zhang. Da ist alles möglich - vom Erstrunden-Aus bis zum Hochstemmen der Siegertrophäe am 27. Oktober. Aber Achtung: IN Almaty musste Machac in seinem Achtelfinale am gestrigen Donnerstag aufgeben. mal schauen, wie fit der nach Wien kommt.

von Jens Huiber

Freitag
18.10.2024, 11:35 Uhr
zuletzt bearbeitet: 18.10.2024, 10:35 Uhr