„Fast zum Lachen“ - Nishikori geht mit sich hart ins Gericht

In seiner letzten Saison auf der ATP-Tour überwiegen bei Kei Nishikori wohl die ernüchternden Gefühle.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 31.07.2026, 13:39 Uhr

Kei Nishikori hat in Washington immerhin eine Partie gewonnen
© Getty Images
Kei Nishikori hat in Washington immerhin eine Partie gewonnen

Ein paar Auftritte wird Kei Nishikori auf der AT-Tour noch hinlegen, dass der Japaner aber noch einmal um einen Turniersieg mitspielen kann, ist eher unwahrscheinlich. Und so wird es wohl bei den zwölf Championships in der Vita des mittlerweile 36-Jährigen bleiben, den letzten gab es in Brisbane Anfang 2019. 

Umso höher ist es Nishikori anzurechnen, dass er trotz großen Verletzungspechs in den vergangenen Jahren immer wieder neue Versuche startet. So wie in der aktuellen Woche in Washington, wo es zunächst einen Auftaktsieg gegen Jerry Shang zu feiern gab. Die Ernüchterung gab es aber gleich in der Runde darauf: Da musste sich Nishikori nämlich Rafael Jodar, einem der Aufsteiger des Jahres, chancenlos mit 3:6 und 2:6 geschlagen geben.

Nishikori: „So kann ich nicht aufhören" 

Und das nahm Nishikori nur zum Teil auf die leichte Schulter. „Ich habe einfach keinen Ball ins Feld spielen können, es war fast zum Lachen“, erklärte Nishikori. „Das war genau jene Art von Match, wie ich sie seit meiner Rückkehr bestreite: Im Training treffen ich den Ball richtig gut, aber in den Matches schaffe ich das nicht mehr.“ 

Was aber immerhin dazu führt, dass Kei Nishikori bis zu seinem letzten offiziellen Punkt auf der ATP-Tour alles geben wird. Denn: „Am Ende des Matches habe ich mir gesagt: Ich kann nicht aufhören, wenn das mein letztes Match war. Wenn ich meine Karriere so beenden würde, würde ich den Tennissport wahrscheinlich hassen.“

von tennisnet.com

Freitag
31.07.2026, 19:15 Uhr
zuletzt bearbeitet: 31.07.2026, 13:39 Uhr