French Open 2026: Siegemund zieht ins Mixed-Halbfinale ein, Aus im Doppel
Laura Siegemund aus Metzingen ist mit ihrem französischen Mixed-Partner Edouard Roger-Vasselin ins Halbfinale der French Open 2026 eingezogen. Im Damen-Doppel musste sie dagegen mit ihrer Partnerin Vera Zvonareva im Viertelfinale die Segel streichen.
von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet:
02.06.2026, 20:01 Uhr

Ein Upgrade erhielt Laura Siegemund bei den French Open 2026, als ihr Viertelfinale mit ihrem französischen Mixed-Partner Edouard Roger-Vasselin nach dem schnellen Dreisatz-Erfolg von Alexander Zverev anstelle des Court Suzanne-Lenglen in den Chatrier verlegt wurde.
Gegen die Paarung mit der US-Amerikanerin Desirae Krawczyk und dem Briten Neal Skupski verlief die Partie lange ausgeglichen, ehe sich das deutsch/französische Duo den ersten Durchgang im Tiebreak sichern konnte. Etwas Probleme bereitete dem eingespielten Team im zweiten Durchgang der Arm von Roger-Vasselin, der mehrfach beim Seitenwechsel behandelt werden musste. Dramatisch entwickelte sich die Begegnung in der Endphase des zweiten Durchgangs. Nachdem die Metzingerin mit ihrem Partner das Match beim Stand von 5:3 nicht erfolgreich ausservieren konnte, mussten sie im nächsten Aufschlagspiel ihrer Gegner sogar vier laufende Matchbälle verstreichen lassen. Dennoch ließen sie sich von den Rückschlägen nicht verunsichern, erspielten sich bei 6:5 drei weitere laufende Matchbälle und packten bei ihrer insgesamt achten Möglichkeit mit einem Lob des 42-jährigen Franzosen zum 7:6 (5), 7:5-Erfolg zu.
Nach den an Position 4 geführten Gegnern im Viertelfinale wartet auf das siegreiche Duo in der Runde der letzten Vier mit den topgesetzten Italienern Sara Errani und Andrea Vavassori die schwerstmögliche Aufgabe.
Doppel-Niederlage gegen Dabrowski/Stefani
Mit ihrer Partnerin Vera Zvonareva ist die 38-Jährige im Viertelfinale der Doppel-Konkurrenz von Roland-Garros dagegen ausgeschieden. Die Deutsche und die Russin verloren gegen Gabriela Dabrowski/Luisa Stefani (Kanada/Brasilien) auf Court Suzanne-Lenglen mit 4:6 und 5:7.
