Generali Open: Am Grandstand steppt der Bär - aber die Favoriten bleiben stabil
Volle Tribünen in Kitzbühel auch beim Doppel. Und die Favoriten auf den Titel bei den Generali Open 2026 konnten sich der jugendlichen Angreifer erwehren.
von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet:
23.07.2026, 13:07 Uhr

Das kommt nun auch nicht so oft vor: Schon eine Viertelstunde vor Matchbeginn war auf dem Grandstand im Kitzbüheler Tennis Club am Donnerstagvormittag kein Platz mehr auf den Tribünen frei. Und auf den Stehplätzen ging es mehrere Reihen tief. Was es ab halb zwölf Uhr Ortszeit zu sehen gab? Zwei junge Österreicher (Joel Schwärzler und Lukas Neumayer) gegen zwei mit Grand-Slam-Erfolgen dekorierte Routiniers (Pierre-Hugues Herbert und Kevin Krawietz).
Dass das jugendliche Feuer der Lokalmatadore nicht ausreichen würde, um die große Klasse von Krawietz und Herbert zu überwinden, war von vornherein ziemlich klar. Aber das 3:6 und 4:6 nach 66 Minuten Spielzeit war dennoch aller Ehren wert. Schwärzler hatte im vergangenen Jahr in Kitzbühel an der Seite von Neil Oberleitner ja das Endspiel im Paarlauf erreicht.
Im Einzel steht derweil ebenfalls der erste Halbfinalist fest: Das ist etwas überraschend Quentin Hals. Der Franzose legte gegen Mariano Navone zwar einen Fehlstart hin, setzte sich aber schließlich mit 7:5 und 6:3 durch. Halys hatte in der vergangenen Woche ja in Gstaad gegen Alexander Bublik gewonnen.
Eben der hat am Donnerstag ja auch noch seinen Auftritt: Bublik trifft im letzten Match des Tages auf Alex Molcan.
Hier das Einzel-Tableau in Kitzbühel
