Generali Open: Etcheverry begräbt heimische Titelträume
Tomas Martin Etcheverry hat mit einem 6:2 und 7:6 (4) gegen Jurij Rodionov der letzten österreichischen Vertreter im Einzel bei den Generali Open 2026 in Kitzbühel besiegt.
von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet:
22.07.2026, 16:04 Uhr

Es ist ziemlich hurtig zugegangen an diesem Mittwoch auf dem Kitzbüheler Center Court. Zunächst setzte sich Quentin Halys gegen Valentin Vacherot mit 6:3 und 6:4 durch, danach schickte Sebastian Baez den Wimbledon-Viertelfinalisten Jan-Lennard Struff überraschend deutlich mit 6:0 und 6:3 nach Hause.
Und auch Tomas Martin Etcheverry ließ sich gegen Jurij Rodionov nicht lange bitten. Der Argentinier gewann mit 6:2 und 7:6 (4) und beendete damit die ohnehin nicht besonders realistischen Träume von einem Heimsieg im Tiroler Unterland. Und das, obwohl Rodionov nach einem 1:4 im zweiten Satz noch ein furioses Comeback hinlegen konnte.
Bublik beschließt den Tag auf dem Center Court
Rodionov war ja als einziger Österreicher in das Achtelfinale eingezogen, möglich wurde das durch einen Auftakterfolg gegen Landsmann Joel Schwärzler. Sebastian Ofner dagegen verlor zum Auftakt gegen Alex Molcan ebenso wie Lukas Neumayer gegen Yannick Hanfmann.
Etcheverry dagegen wurde als einziger Spitzenspieler seiner Favoritenrolle gerecht. Denn auch Arthur Rinderknech, der wie sein Cousin Vacherot und Struff in Kitzbühel gesetzt angetreten war, musste sich mit einer Drei-Satz-Pleite gegen Ex-Kitz-Champion Sebastian Baez verabschieden.
Turnierfavorit und Titelverteidiger Alexander Bublik wird die Action auf dem größten Court in Kitzbühel beschließen. Bublik spielt zum Auftakt gegen den Argentinier Facundo Diaz Acosta.
Hier das Einzel-Tableau in Kitzbühel
