Generali Open Kitzbühel: Bublik zieht makellos ins Finale gegen Hayls ein
Alexander Bublik steht nach einem 6.3 und 6:4 gegen Tomas Martin Etcheverry erneut im Endspiel der Generali Open in Kitzbühel. Dort geht es morgen gegen Quentin Halys aus Frankreich.
von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet:
24.07.2026, 16:05 Uhr

Alexander Bublik und die Generali Open in Kitzbühel - das passt weiterhin bestens zusammen. Nachdem Bublik im vergangenen Jahr ohne Satzverlust zum Titel in der Gamsstadt gestürmt war, steht er nach einem 6:3 und 6:4 gegen Tomas Martin Etcheverry erneut im Endspiel. Und wieder ohne auf dem Weg dorthin einen Satz zu verlieren. Morgen geht es gegen Quentin Halys um den den großen Siegerpokal..
Der Titelverteidiger legte los wie die Feuerwehr, nahm Etcheverry gleich einmal dessen Aufschlag ab, hatte sogar Chancen auf das 4:0. Das gelang Bublik allerdings nicht, der 6:3-Satzgewinn schien dennoch zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Zu druckvoll waren die Grundschläge, zu gefühlvoll die Stops, zu genau der Aufschlag.
Halys morgen um ersten Titel auf der Tour
Der zweite Akt begann gleich wieder mit einem Break für Bublik, im vierten Spiel verpasste Etcheverry, der letzte Verbliebene der argentinischen Armada in Kitzbühel 2026, die Chance zum Ausgleich. Diese ergab sich auch nach einer Schrecksekunde für Alexander Bublik nicht mehr - denn der Favorit rutschte gegen Mitte des zweiten Satzes aus, zog sich Schürfwunden an der rechten Schlaghand zu.
Im ersten Halbfinale hatte sich Quentin Halys mit 6:4 und 7:6 (2) seinen Finalplatz erspielt. Die Partie verlief lange recht einseitig, ehe Halys am Ende doch noch die schwere Hand bekam - und bei den Spielständen von 5:3 und 5:4 insgesamt neun Matchbälle nicht nutzen konnte. Für Quentin Halys steht morgen Großes auf dem Spiel, denn der Franzose hat noch nie ein Turnier auf ATP-Ebene gewonnen. Die einzige Finalteilnahme gab es 2024 in Gstaad, da musste sich Halys Matteo Berrettini geschlagen geben.
Hier das Einzel-Tableau in Kitzbühel
