Generali Open: Schnaitter und Wallner kurz vor dem "Nachbar-Double"

Jakob Schnaitter und Mark Wallner stehen im Endspiel der Generali Open 2026. Und könnten morgen nach dem Triumph in München ihren zweiten Titel auf der ATP-Tour holen.

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 24.07.2026, 12:13 Uhr

Jakub Schnaitter und Mark Walner stehen in Kitzbühel im Endspiel
© GEPA Pictures
Jakub Schnaitter und Mark Walner stehen in Kitzbühel im Endspiel

Kitzbühel steht ja nicht umsonst im Verdacht, im Winter der beliebteste Anlaufpunkt der Münchner zu sein. Man könnte sogar von zwei Nachbar-Gemeinden sprechen. Und da käme es nun für Jakob Schnaitter und Mark Wallner besonders geschmeidig daher, wenn sie an beiden Orten den Siegerpokal in die Höhe stemmen könnten. Denn vor ein paar Monaten setzten sich die beiden Deutschen bei den BMW Open in einem dramatischen Endspiel gegen Theo Arribage und Albano Olivetti durch. Und morgen geht es in Kitzbühel um den Titel bei den Generali Open.

Dabei sah es im Halbfinale gegen Pierre-Hugues Herbert und Kevin Krawietz gar nicht gut aus. Die ersten beiden Sätze wurden glatt untereinander aufgeteilt, im Match-Tiebreak führten Herbert und Krawietz mit 8:7, der Franzose durfte zweimal aufschlagen. Aber aus diesem Vorteil konnten die mehrmaligen Grand-Slam-Champions kein Kapital schlagen. Schnaitter und Wallner gewannen die letzten drei Punkte, am Ende hieß es 6.2, 2:6 und 10:8 aus Sicht der morgigen Finalisten.

Gegen wen es dann gehen wird, entscheidet sich erst in der letzten Partie des Tages. Da versucht sich Lokalmatador Lucas Mielder an der Seite von Marc Polmans erneut ins Endspiel von Kitzbühel zu spielen, auf der anderen Seite des Netzes werden Sriram Balaji und Andre Göransson ihr Glück versuchen.

von Jens Huiber

Freitag
24.07.2026, 12:13 Uhr