Gute Bewegung benötigt Zeit: Holger Rune erklärt verschobene Comeback-Pläne
Seit Oktober 2025 muss Holger Rune auf Tennismatches verzichten. Zuletzt verschob der Däne immer wieder sein Comeback. Nun strebt der ehemalige Top-Ten-Spieler eine Rückkehr auf den US-Hardcourtswing an.
von Daniel Hofmann
zuletzt bearbeitet:
14.07.2026, 18:38 Uhr

Als Holger Rune im Oktober des letzten Jahres eine Achillessehne riss, war allen Beteiligten klar, dass dem stolzen Skandinavier eine lange Pause bevorstehen wird. Wie lange diese Auszeit dauern wird war damals nicht vorherzusehen. Und auch bis in den Sommer hinnein konnte Rune nie mit Gewiss sagen, wann der Tag des Comebacks konkret stattfindet.
Liebäugelte Holger Rune zuerst sogar mit einer Rückkehr in der Sandplatzsaison, so verschob sich der Comebackplan dann doch in die Zeit nach den French Open. Doch noch bevor auf dem Rasen die ersten Aufschläge über das Netz flogen, entscheid sich Rune mit seinem Team erneut für eine Verschiebung. Wie der ehemalige Weltranglistenvierte nun verriet, geht es dabei vor allem um die Beweglichtkeit.
Rune setzt auf Beweglichkeit
“Ich war vor meiner Verletzung ein sehr beweglicher Spieler. Und ich muss das Gefühl haben, dass ich mich sehr gut auf dem Court bewege, bevor ich zurückkehre”, verriet Holger Rune nun in einem Podcast-Interview. Es handelt sich also nach Aussage des 23-Jährigen eher um Details, die eine Rückkehr noch nicht ermöglichten.
Dass Holger Rune Vorsicht walten lässt und erst bei hundertprozentiger Sicherheit wieder Matches bestreiten möchte, ist absolut nachvollziehbar. Ein Fan erkundigte sich in einem Kommentar auf dem Account des Tennisstars, ob die US Open das Ziel des fünffachen ATP-Titelträgers seien. Dieser antwortete kurz und knapp mit dem Satz: “Das ist der Plan”.
Eine Rückkehr schon zu den vorher ausgetragenen Masters-Turnieren in Nordamerika ist also realistisch. Das zumindest bestätigte auch zuletzt das Management des Dänen auf die Nachfrage, ob Challenger in Europa im August für die Spielpraxis zunächst ein Thema seien. Der Hardcourt in Noramerika sei jedoch das klare Ziel.
