Jannik Sinner in Rom: Die Unantastbarkeit könnte weiter steigen
Für Jannik Sinner ist das Heimspiel beim ATP-1000-Masters in Rom die Chance, um seinen Status als bester Tennisspieler der Welt weiter auszubauen und die Unantastbarkeit zu untermauern.
von Daniel Hofmann
zuletzt bearbeitet:
06.05.2026, 15:02 Uhr

Mit seinem fünften Masters-Titel in Serie hat Jannik Sinner am vergangenen Wochenende bekanntlich Geschichte geschrieben. Der Triumph in Madrid gegen Alexander Zverev war nicht nur eine Machtdemonstration im Hier und Jetzt, sondern untermauerte die Dominanz des Südtirolers im gesamten letzten halben Jahr. Es ist kaum vorstellbar, dass diese Überlegenheit ausgerechnet beim Heimspiel in Rom ein Ende finden wird. Die potenziellen Gegner dürften kaum Hoffnung haben.
Denn neben der spielerischen Überlegenheit kommt nun auch die bedingungslose Unterstützung der Ränge hinzu. Die italienischen Fans werden ihren Superstar durch mögliche enge Situationen lautstark durchpeitschen. Für Jannik Sinner stehen die Sterne gut, dass Masters-Titel Nummer sechs den Lauf des Weltranglistenersten auf 1000er-Ebene fortsetzen wird.
Sinner kann Vorsprung auf Alcaraz ausbauen
Beim Thema Weltrangliste kann Jannik Sinner zudem auch noch viel hinzugewinnen. Durch die verletzungsbedingte Absage von Carlos Alcaraz verliert der Spanier 1000 Punkte nach Rom, denn Alcaraz wäre als Titelverteidiger in die “ewige Stadt” gereist. Sinner unterlag seinem größten Konkurrenten vor ca. zwölf Monaten in zwei Sätzen und könnte mit dem Turniersieg in Rom in diesem Jahr zusätzlich fast 1400 Punkte Abstand zu Alcaraz herstellen.
Die aktuelle Unantastbarkeit Sinners kann sich beim dritten Sandplatzmasters des Jahres also auch in ATP-Punkten weiter zementieren. Aktuell beträgt der Abstand ca. 1400 Punkte zwischen Sinner und dem zweitplatzierten Alcaraz. Anschließend folgen dann auch noch die French Open, wo Alcaraz ebenfalls als Titelverteidiger an den Start gegangen wäre und 2000 Punkte verlieren wird.
Ein Triumph von Jannik Sinner hätte dazu noch einen weiteren geschichtsträchtigen Moment. Denn der 24-Jährige würde mit dem Titelgewinn in Rom die Sammlung an Masters-Trophäen komplettieren. Aktuell ist es schwer vorstellbar, das die Tage in Italiens Hauptstadt einen anderen Ausgang finden sollten.
Hier das Einzel-Tableau in Rom
