Laver Cup: Und God(sick) sprach - Es ist das Licht!

Der Laver Cup fand am vergangenen Wochenende bereits zum zweiten Mal in neun Jahren in London statt. Aber wollte man nicht Tennis überall hinbringen?

von Florian Goosmann
zuletzt bearbeitet: 29.09.2026, 18:15 Uhr

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Prag, Chicago, Genf, Boston, London, Vancouver, Berlin, San Francisco und nun wieder London: Der Laver Cup hat seit seiner Premiere in 2017 große Tennisländer bereist. Aber, wenn man genau hinschaut: auch recht oft dieselben. Drei Mal war man bereits in den USA zu Gast, zwei Mal in Großbritannien. Und im kommenden Jahr hat man mit Los Angeles den nächsten Trip ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten geplant. 

Was aber ist mit: Australien? Südamerika? Afrika? Und Asien? Wären das nicht mal geeignete Austragungsorte für Team Welt?

Genau das wurden am Wochenende auch der langjährige Roger-Federer-Manager Tony Godsick (Chairman beim Laver Cup) und Steve Zacks (CEO beim Laver Cup) gefragt. 

Anfangs sei allen nicht klar gewesen, was man in einer entsprechenden Arena überhaupt bräuchte, erklärte nun Godsick. Und es sei schwierig, Veranstaltungsorte mit entsprechenden Sitzplatzzahlen zu finden, auch die Sponsoren - mittlerweile 25 Stück - reden mit, wo sie hinwollen. “Klar, wir würden gerne nach Afrika kommen, nach Südamerika. Wir müssen eine Indoor-Arena finden, die uns tatsächlich für einen bestimmten Zeitraum aufnehmen kann und alle technischen Anforderungen erfüllt.” In einer Stadt hätte man extra eine gebaut - die aber am Ende zu groß sei.

Ein Problem auch: die Beleuchtung. Der Laver Cup ist bekannt für seine Lichtshow, dem Blau für Team Europe, dem Rot für Team World. Die besondere Situation mit dem grauen Belag - um eben diese Farben hervorzubringen.

Er sei mittlerweile ein Experte geworden, was Beleuchtung angeht, so Godsick. “Wir müssen wir uns überlegen, wie wir die spezielle Beleuchtung anbringen, die wir benötigen, um den Laver Cup so zu präsentieren, wie wir ihn bisher präsentiert haben." 

Wenn man sich weltweit an verschiedenen Orten umschaue, sehe man, dass dort hochmoderne Arenen, Anlagen, Bereiche und Unterhaltungsbereiche gebaut werden. Und man schaue sich all diese Möglichkeiten an. “Wir hoffen, irgendwann andere Märkte besuchen zu können. Aber es ist nicht so einfach, wie wir dachten, als wir das Konzept entwickelt haben.”

von Florian Goosmann

Dienstag
29.09.2026, 21:02 Uhr
zuletzt bearbeitet: 29.09.2026, 18:15 Uhr