Mangelnde Privatsphäre? Craig Tiley sucht Gespräch mit den Profis

Coco Gauff sorgte mit ihren Ausraster bei den Australian Open gegen Elina Svitolina für Aufsehen und kritisierte anschließend die Organisatoren wegen der mangelden Privatsphäre. Turnierchef Craig Tiley verteidigte sein Turnier, bietet jedoch auch Gespräche an.

von Daniel Hofmann
zuletzt bearbeitet: 29.01.2026, 18:22 Uhr

Craig Tiley möchte mit den Spielern über das gefühl der fehlenden Privatsphäre sprechen.
© Getty Images
Craig Tiley möchte mit den Spielern über das gefühl der fehlenden Privatsphäre sprechen.

Laut Tiley gibt es viele Bereiche für die Spieler, in den keine Kameras präsent sind und die Akteure sich unbeobachtet aufhalten können. Der Organisationschef von Melbourne versprach jedoch, mit den Profis über diesen Sachverhalt zu sprechen: “Wir werden den Spielern zuhören und möchten verstehen, was ihre Bedürfnisse sind”.

Ist der “Happy Slam” gar nicht mehr so happy?

Für den Turnierchef sind diese Themen sicherlich keine leichte Angelegenheit. Die Australian Open pflegen seit Jahrzehnten bei den Spielern den Ruf des “Happy Slams”. Doch ebenso relevant sind für die Medien- und TV-Partner, die hohe Summen für die Übertragungen zahlen, ein breites Spektrum an Bildern. Dazu gehören auch die Katakomben in den großen Arenen.

Langfristig dürfte dieses Thema nicht zu lösen sein. Auch weil Vorfälle, wie eben der von Coco Gauff, Bilder und Schlagzeilen produzieren, von denen der Tennissport lebt.

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