Qinwen Zheng: Der Absturz setzt sich fort - noch!
Qinwen Zheng gehört in diesem Jahr bisher zu den großen Verliererinnen auf der WTA Tour. Die Chinesin stürzte in den letzten Wochen im Ranking ab, in den kommenden Monaten könnte sich die Situation aber zügig ändern.
von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet:
10.06.2026, 13:09 Uhr

Nach der enttäuschenden Erstrundenniederlage in Roland-Garros gegen Maja Chwalinska und der anschließend emotionalen Reaktion, geht die Talfahrt für Qinwen Zheng aktuell direkt weiter. Nachdem die Chinesin nach Paris von Platz 56 aus dem Top 100 fiel, wird Zheng in der kommenden Woche nicht mal mehr zu den aktuell besten 150 Spielerinnen zählen.
Im Live-Ranking wird ehemalige Nummer vier der Welt nach der Erstrundenniederlage gegen Jaqueline Cristian im Londoner Queen’s Club aktuell nur noch auf Platz 159 geführt. Genau ein Jahr nach ihrer erwähnten Höchstplatzierung wird die 23-Jährige damit erstmals seit fünf Jahren außerhalb der Top 150 rangieren.
Zheng kann in der zweiten Jahreshälfte befreit aufspielen
Der Verlust möglicher weiterer Plätze in der kommenden Woche ist für Qinwen Zheng vielleicht gar nicht so sehr ein weiterer Rückschlag, denn bereits nach ihrem frühen Aus in Paris teilte die Olympiasiegerin von 2024 mit: „Ich muss wieder ganz von vorne anfangen“. Die bisherige Jahresbilanz ist immerhin ausgeglichen. Sieben Siegen stehen sieben Niederlagen gegenüber.
Doch genau Neuanfang könnte der Vorteil von Qinwen Zheng in der zweiten Jahreshälfte liegen. Denn für den Rest des Jahres hat Zheng keinerlei (besser gesagt kaum) Punkte mehr zu verteidigen, da sie im letzten Jahr verletzungsbedingt die zweite Saisonhälfte bis auf das Turnier in Peking komplett ausließ. Dort gab es allerdings in der zweiten Runde das Aus zu vermelden.
Die wahrscheinlich größte sportliche Krise von Qinwen Zheng findet also in den kommenden Wochen nicht unbedingt ein Ende, doch zumindest ist der Absturz in der Rangliste gestoppt. Qinwen Zheng kann in der zweiten Jahreshälfte jedenfalls befreit aufspielen. Zu verlieren gibt es nicht mehr so viel, wie noch in den Monaten Mai bis Juni.
