Qinwen Zhengs Erfolgsgeheimnis: "Nicht nachdenken"
Am Dienstag hat Qinwen Zheng einen knappen Dreisatzerfolg gegen Anna Bondar in der ersten Runde beim WTA-1000er-Turnier in Rom gefeiert. Ihr Erfolgsrezept war dabei so einfach wie schwer zugleich.
von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet:
06.05.2026, 17:56 Uhr

Im letzten Jahr erreichte Qinwen Zheng mit dem Halbfinale in Rom ihr bestes Saisonergebnis auf 1000er- und Grand-Slam-Level. Der Druck ist in diesem Jahr für die aktuell Weltranglisten-32. durchaus groß, würden doch bei einem frühen Ausscheiden viele Punkte im Ranking verloren gehen.
Und diesen Druck spürte Zheng am Dienstag direkt zum Auftakt gegen die Ungarin Anna Bondar. Nach Satzrückstand egalisierte die Chinesin den Spielstand, geriet aber im dritten Satz mit 0:3 ins Hintertreffen. Doch die 23-Jährige befreite sich aus der Situation und drehte den Satz und damit das Match noch zu ihren Gunsten. Der Einzug in die zweite Runde war gesichert und Zheng verriet anschließend ihr schlichtes Geheimnis: "Ich habe einfach versucht nicht an den Spielstand zu denken".
Zheng könnte auf Sabalenka treffen
Was wie eine oft gehörte Floskel klingt, hat sich in diesem Fall als kleines Erfolgsrezept bewiesen. So oder so zeigte Zheng an diesem Tag eine ganz besondere Nervenstärke, die ihr nun in der zweiten Runde ein Duell mit Cristina Bucsa beschert. Die Spanierin ist an Position 30 gesetzt und greift erst in der zweiten Runde ein.
Zheng kann neben der positiven Erfahrung aus der ersten Runde also auch bereits mehr Spielpraxis in Rom vorweisen. Eine gute Grundlage, um einen erneuten Run in die Runde der letzten vier Spielerinnen im Foro Italico zu schaffen. Im Viertelfinale müsste dafür höchstwahrscheinlich dann Aryna Sabalenka bezwungen werden. Dies gelang Zheng bereits im vergangenen Jahr in derselben Runde.
Kleiner Tipp: Einfach besser nicht darüber nachdenken! Oder eben gerade doch!
