Rafel Jodars perfekter Spieler: Ein bisschen Federer, ein bisschen Isner und auch Nadal

Rafael Jodar erobert in diesem Jahr die große Tennisbühne im Sturm. Der Spanier verriet nun, nicht nur ein spielerisches Vorbild zu haben. Stattdessen hätte der Teenager gerne einzelne Komponente von unterschiedlichen Tennislegenden für das perfekte Spiel.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 09.06.2026, 17:10 Uhr

Rafael Jodar hat eine genaue Vorstellung von dem perfekten Tennispieler
© Getty Images
Rafael Jodar hat eine genaue Vorstellung von dem perfekten Tennispieler

Mit seinem Viertelfinaleinzug bei den zurückligenden French Open in Paris, zeigte Rafael Jodar sein unfassbares Potenzial. Der 19-Jährige ist die spielerische Entdeckung des Jahres und erstürmt seit Jahresbeginn die ATP-Weltrangliste. Platz 23 ist in dieser Woche selbstverständlich ein neuer Karrierebestwert. Dieser dürfte aber bereits in den kommenden Woche weiter oben liegen.

Nicht selten werden junge Profis nach ihren Vorbildern befragt. Dass bei einem spanischen Teenager der Name “Nadal” schnell fällt, wenig überraschend. Doch in einem Interview verriet der junge Spanier, dass der perfekte Tennisspieler für ihn aus den besten Komponenten verschiedener Profis bestehen würde. So würde sich Jodar für die Präsenz auf dem Court an Roger Federer orientieren und diese mit dem Kampfgeist von Rafael Nadal mischen.

Vorhand von Alcaraz gepaart mit Rückhand von Djokovic

Auch das Volleyspiel vom “Maestro” ist für Jodar das Beste der Welt. Beim Aufschlag wäre John Isner das perfekte Vorbild, ein übrigens oft erwähnter Name unter Profikollegen, wenn nach einem guten Serve gefragt wird. Wobei nicht ganz sicher ist, ob sich die Akteure nicht auch die Größe Isners von 2,08 Meter hinzuwünschen.

Bei Vor- und Rückhand würde der Titelträger des ATP-250er-Events in Marrakesch im April allerdings zwei noch aktive Spieler wählen. Die Explosivität auf der Vorhand, die Carlos Alcaraz entfalten kann, hat es Landsmann Jodar durchaus angetan. Für die Rückhand wäre Novak Djokovic für den Jungprofi der perfekte Fixpunkt.

Unerwähnt blieb neben Viertelfinalgegner und French-Open-Sieger Alexander Zverev (wie wäre es mit dem zweiten Aufschlag?) auch der Weltranglistenerste Jannik Sinner. Sicherlich keine absichtliche Wahl Jodars, der natürlich von den Big3 als Kind extrem geprägt worden ist. Aber wem geht es eigentlich nicht so, der in den letzten beiden Jahrzehnten den Tennisport verfolgt hat?

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Dienstag
09.06.2026, 17:19 Uhr
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