Sebastian Ofner: „Meine Form stimmt wieder“
Sebastian Ofner ist gestern beim ATP-Masters-1000-Turnier in Rom an Jannik Sinner gescheitert. Und nimmt dennoch ein gutes Gefühl aus der Ewigen Stadt mit.
von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet:
09.05.2026, 23:37 Uhr

Es war ein etwas eigenartiges Match zwischen Jannik Sinner und Sebastian Ofner gestern Abend auf dem Campo Centrale in Rom. Denn gleich zweimal musste die Partie unterbrochen werden, weil ein Zuschauer auf der Tribüne Probleme hatte. Somit lassen sich die 100 Minuten, die das 3:6 und 4:6 aus Sicht von Ofner aber nicht vollständig erklären.
Denn der Steirer lieferte ein richtig gutes Match ab. Gerade in jenem Spiel, in dem Sinner das entscheidende Break im ersten Durchgang gelang, hatte Ofner auch selbst Chancen. Aber genau da hat Sinner dann eben gezeigt, warum er die Nummer eins der Welt ist.
Ofner fühlt sich in Rom wohl
Ofner reist dennoch mit einem guten Gefühl aus Rom ab, wie er nach der Niederlage gegen Sinner erklärte. Zum einen, weil er in Rom immer lieber spiele als etwa in der Höhenlage von Madrid. Er fand aber auch: „Meine Form stimmt wieder.“ Was die Beobachter des Matches gegen Jannik Sinner unterstreichen werden. Wie auch der Südtiroler selbst, der Ofner nach dem Match zu dessen Vorstellung gratulierte.
Weiter geht es nun in Genf, davor hat Sebastian Ofner eine Woche Pause. In der Schweiz würde er auch Qualifikation spielen. Sollten sich die Absagen in der letzten Woche vor den French Open aber häufen, könnte Ofner vielleicht doch noch ins Hauptfeld rutschen. Und mit der wieder gefundenen Form einiges bewegen.
