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Sinner-Rückkehr ungewiss? "Werden einige Untersuchungen durchführen"

Für Jannik Sinner steht nach dem Aus bei dem French Open Tennis vorerst nicht im Mittelpunkt. Stattdessen widmet sich der Weltranglistenerste seinem Gesundheitszustand. Ist die Wimbledon-Teilnahme damit in Gefahr?

von Daniel Hofmann
zuletzt bearbeitet: 31.05.2026, 00:44 Uhr

Jannik Sinner lässt eine Rückkehr auf den Court vorerst offen.
© Getty Images
Jannik Sinner lässt eine Rückkehr auf den Court vorerst offen.

Nach seinem dramatischen Aus bei den French Open steht es nicht gut um Jannik Sinner. Der Südtiroler wirkte auf dem Platz so gezeichnet, wie selten zuvor. Die Hitze von Paris wurde zu einer zu großen Belastbarkeit für den eigentlich unschlagbaren Weltranglistenersten, der gegen Juan Manuel Cerundolo am Donnerstag mit zunehmder Spielzeit in einer besseren Zuschauerrolle war.

Warum Sinner das Match vorzeitig nicht aufgab? Nun, Tennisprofis glauben immer an Besserung. Der Berufsoptimismus wurde schon oft belohnt. Auch beim Branchenprimus, der sich in den kommenden Woche jedoch nun aussschließlich der eigenen Gesundheit zuwenden wird: “Wir werden einige Untersuchungen durchführen, um herauszufinden, was mit meinem Körper passiert ist.”

Sinner hofft auf Wimbledon

Es ist verständlich, dass Jannik Sinner nach diesem Erlebnis mit ein paar Tagen Pause nicht einfach zum Tagesgeschäft zurückkehren kann. Der 24-Jährige lässt damit auch seine Rückkehr auf die Tour vorerst offen und lässt auch die Teilnahme beim nächsten Grand Slam vorerst offen. “Ich hoffe, dass ich für Wimbledon wieder bereit sein werde”, lässt Sinner seine Fans vorerst im Ungewissen.

Ein Fehlen von Jannik Sinner beim Rasenklassiker wäre wahrscheinlich eine der ganz großen Nachrichten des Jahres. Nicht nur, weil die Unantastbarkeit, die sich Sinner in den letzten Monaten erspielte, damit schlagartig verflogen wäre. Sondern durch den bereits feststehenden Wimbledon-Verzicht von Carlos Alcaraz, wären plötzlich die beiden großen Platzhirsche bei einem Grand Slam nicht dabei. Eine Chance für die Spieler in der Warteschlange, doch sicherlich auch ein Fiasko für den Sport.

Sollte es so kommen, ist mit einer noch intensiveren Diskussion rund um die aktuellen Hitzeschlachten bei den French Open zu rechnen, die der Qualität des Tennissports vielleicht am Ende mehr Schaden zufügen, als dass dadurch Heldengeschichten entstehen.

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von Daniel Hofmann

Sonntag
31.05.2026, 09:46 Uhr
zuletzt bearbeitet: 31.05.2026, 00:44 Uhr

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