Stefanos Tsitsipas nach Wimbledon: Mit der Federer-Biografie aus der Sinnkrise

Stefanos Tsitsipas hat am Rande des ATP-500-Turniers in Washington einen Einblick in seine Gefühlswelt gegeben. Nach einem bitteren Erstrunden-Aus in Wimbledon sperrte sich der Grieche in seinem Apartment in London ein, und ließ sich von der Erfolgsgeschichte von Roger Federer inspirieren.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 01.08.2019, 19:41 Uhr

„Ich dachte sehr lange an dieses Match“, gab der 20-Jährige angesprochen auf die Fünfsatzniederlage gegen Thomas Fabbiano an. Drei Tage lang ging Tsitsipas so gut wie nicht an die frische Luft. Er starrte in seinen Computer und verschlang Bücher. „Ich war richtig angefressen.“

Eines der Bücher war die Autobiografie von Roger Federer, die Tsitsipas offenbar wieder Inspiration gab. „Es ist ein richtig interessantes Buch. Die Details sind sehr genau beschrieben“, sagte Tsitsipas, der nach Wimbledon einen zweiwöchigen Urlaub in seiner Heimat einlegte. „Es war wichtig, meine Batterien wieder aufzuladen.“

Stefanos Tsitsipas: Mit Nick Kyrgios zur Lockerheit

Bei seinem Comeback auf der ATP-Tour entschied sich Tsitsipas kurzerhand für ein Antreten im Doppel. Mit niemand geringerem als Nick Kyrgios ging er an den Start, schied aber in einem unterhaltsamen Match gegen Cabal/Farah in der ersten Runde aus.

„Es hat mir ein bisschen den Druck genommen, zunächst im Doppel zu spielen“, erklärte Tsitsipas die Entscheidung. „Ich war vor meinem ersten Einzel etwas nervös. Ich wusste nicht so recht, was mich erwarten würde.“

Tsitsipas bezwang zum Autakt dem Lokalmatador Tommy Paul in zwei Sätzen, im zweiten Match geht es gegen Jordan Thompson. Im Vorjahr erreichte er das Halbfinale, wo er von Alexander Zverev gestoppt wurde.

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