Udvardy nach Gewaltandrohungen: "Kein Spieler sollte jemals so etwas durchmachen müssen“
Vor rund einer Woche offenbarte Panna Udvardy, die derzeitige Nummer 95 in der WTA-Weltrangliste, dass sie kurz vor ihrem Antreten beim WTA-Event in Antalya massive Drohungen auf ihrem Handy erhalten hatte. Nun beschrieb die Ungarin in einem weiteren Instagram-Post, wie der Vorfall sie psychisch belastete.
von Clemens Engert
zuletzt bearbeitet:
13.03.2026, 13:07 Uhr

Udvardy war in der Drohung dazu aufgefordert worden, dass sie ihr nächstes Match verlieren soll, damit ihrer Familien nichts passiere. "Die Person drohte mir, meiner Familie etwas anzutun. Sie schickte sogar Bilder meiner Familienmitglieder”, schilderte die 27-Jährige den Vorfall.
In ihrem jüngsten Instagram-Post beschrieb Udvardy nun, wie ihr der Vorfall zugesetzt hat. „Ich verlasse Antalya traurig und enttäuscht. Ich hätte nie gedacht, dass so etwas passieren könnte, und die letzten Tage waren, gelinde gesagt, sehr stressig. Dadurch fiel es mir schwer, mich auf das zu konzentrieren, wofür ich hierhergekommen bin: Tennis spielen.“
Udvardy sprach auch darüber, dass kein Sportler solchen Bedrohungen ausgesetzt sein sollte. „Kein Spieler sollte jemals so etwas durchmachen müssen“, lautet ihre verständliche Forderung.
Die derzeitige Nummer 95 der Welt äußerte zudem die Hoffnung, dass die Behörden entschiedenere Maßnahmen ergreifen würden. Sie forderte bessere Sicherheitsvorkehrungen für die Spielerinnen und Spieler in der Zukunft. „Ich hoffe sehr, dass Schritte unternommen werden, damit solche Situationen nicht wieder vorkommen und dass es in Zukunft für alle in unserem Sport sicherer und besser wird."
Im Zuge des Vorfalls war auch über ein mögliches Datenleck bei der WTA spekuliert worden.
