Unzählige Glückwünsche: Zverev kommt nicht hinterher
Alexander Zverev kann sich vor Glückwünschen kaum retten. Nach seinem ersten Grand-Slam-Titel bei den French Open ist das Smartphone des Hamburgers im Dauerbetrieb.
von SID
zuletzt bearbeitet:
11.06.2026, 09:24 Uhr

"Ich komme nicht hinterher. Seit drei Tagen beantworte ich nur Nachrichten. Ich habe jetzt immer noch 1576 Nachrichten hier, das wird sicher noch zwei Tage dauern. Aber die gehe ich noch durch", sagte Zverev im Gespräch mit RTL/ntv.
Ganz besonders freute sich der 29-Jährige über die Glückwünsche der spanischen Tennisikone Rafael Nadal. "Mir hat Rafa eine unfassbar lange Nachricht geschickt. Auch schon während des Turniers. Das sind so Sachen, die ich unfassbar schätze. Wir haben jahrelang gegeneinander gespielt", erklärte Zverev: "Wir haben zahlreiche Battles gegeneinander gehabt." Der 14-malige Paris-Sieger Nadal hatte 2024 in der ersten Runde sein letztes Match bei den French Open gegen Zverev bestritten und verloren.
Merz-Anruf freut Zverev
Auch über einen Anruf von Bundeskanzler Friedrich Merz freute sich Zverev. "Es ist mir eine große Ehre, dass er persönlich angerufen hat. Er hat mir gesagt, dass er mitgefiebert hat. Das war für mich besonders", sagte Zverev: "Ich glaube, das war für Deutschland auch besonders: Erster deutscher Paris-Sieger seit fast 80 Jahren."
Zverev war am Sonntag auf Henner Henkel gefolgt, der 1937 als bislang letzter Deutscher bei den French Open triumphiert hatte. In der kommenden Woche startet er in Halle/Westfalen in die Rasensaison, um sich auf den Klassiker in Wimbledon (ab 29. Juni) vorzubereiten. "Mir geht es super, ich fühle mich super und bin natürlich überglücklich", sagte Zverev. Er fühle sich durchaus bereit, "direkt weiterzuspielen".
