Warum Stan Wawrinka seine Karriere wohl in Basel beenden wird
In Monte-Carlo liebäugelte Stan Wawrinka noch mit einem Karriereende in Athen. Daraus dürfte aber offenbar nichts werden.
von Nikolaus Fink
zuletzt bearbeitet:
10.04.2026, 10:24 Uhr

An Abschiedszeremonien hat sich Stan Wawrinka mittlerweile gewöhnt. In dieser Woche schlug der dreifache Grand-Slam-Sieger zum letzten Mal in seiner Karriere in Monte-Carlo auf - und wurde nach seiner Erstrundenniederlage gegen Sebastian Baez selbstverständlich gebührend aus dem Fürstentum, wo er 2014 seinen einzigen 1000er-Titel gewonnen hatte, verabschiedet.
“Wenn ich noch das ganze Jahr spielen möchte, muss ich meine Einstellung als Wettkämpfer behalten”, befindet sich Wawrinka in der letzten Saison seiner Karriere gewissermaßen in einem Dilemma. “Ich kann nicht einfach kommen und es genießen, weil es vielleicht mein letztes Match ist.”
Das wird für Wawrinka wohl auch im Herbst nicht anders sein. Wo genau der 41-Jährige sein allerletztes Match bestreiten wird, steht indes noch nicht fest. Anbieten würde sich freilich das Heimturnier in Basel (26. Oktober bis 1. November). “Es ist am Ende der Saison, die Chance ist sicher groß”, weiß auch Wawrinka.
Athen nicht im Kalender
In Monte-Carlo zog Wawrinka zudem die Möglichkeit in Betracht, seine Karriere in Athen zu beenden. Schließlich habe er sich in der griechischen Hauptstadt am Ende der Vorsaison sehr wohl gefühlt. Was der ehemalige Weltranglistendritte zu diesem Zeitpunkt offenbar noch nicht wusste: 2026 wird in Athen laut dem offiziellen ATP-Kalender kein Turnier stattfinden.
Die Wahrscheinlichkeit, dass sich Wawrinka in Basel von der Tennisbühne verabschieden wird, ist demnach gehörig gestiegen. Nach dem Event in der Schweiz finden - mit Ausnahme der ATP Finals - auf höchster Ebene nur mehr das 1000er-Event in Paris (2. bis 8. November) sowie das 250er-Turnier in Stockholm (8. bis 14. November) statt.
