Williams-Coach Stubbs kritisiert Badosa für Schlägerwurf
Paula Badosa musste für ihren Schlägerwurf im Halbfinale des WTA 250-Turniers in Iasi Kritik einstecken.
von Clemens Engert
zuletzt bearbeitet:
22.07.2026, 19:55 Uhr

Im dritten Satz ihres Halbfinalmatches gegen Tamara Zidansek hatte Badosa aus Frustration ihren Schläger auf die Werbetafeln geschleudert – gefährlich nahe an den Ballkindern und Tribünen.
Serena Williams’ Trainerin Rennae Stubbs kritisierte die Spanierin nun heftig für diese Aktion. "Dasist eine automatische Disqualifikation, es tut mir leid. Man weiß, dass man als Spielerin eine Verantwortung hat, wenn man den Schläger loslässt. Es spielt keine Rolle, ob es 'Pech' ist", meinte die US-Amerikanerin. "Du hattest den Schläger in der Hand und hast ihn losgelassen. Wenn er auf der Tribüne landet, solltest du sofort disqualifiziert werden; Das ist der einzige Weg, es zu verhindern."
Badosa war einer Disqualifikation entgangen, da der Schläger keine Zuschauer physisch traf. Sie erhielt lediglich eine Verwarnung. Hätte der Schläger jemanden getroffen, wäre sie sofort vom Wettbewerb disqualifiziert worden.
Die Spanierin gewann am Ende das Match gegen Zidansek mit 3:6, 7:5, 7:6 und zog somit ins Finale ein. Nach einer beeindruckenden Siegesserie von neun Spielen in Folge musste sie schließlich im Finale gegen die Ägypterin Mayar Sherif verletzungsbedingt aufgeben.
