WTA: Kiki Bertens - werdende Mutter mit Karriereende im Reinen

Im Gespräch mit der niederländischen Tageszeitung „AD“ sprach die ehemalige Nummer vier der Welt Kiki Bertens über die Entscheidung, ihre Karriere nach den Olympischen Spielen in Tokio für beendet erkärt zu haben.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 24.11.2021, 17:27 Uhr

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Kiki Bertens kann mit ihrer Rücktritts-Entscheidung nach den Olympischen Spielen in Tokio gut leben

Höchste Karriere-Platzierung Nummer vier der Welt, mehr als elf Millionen US-Dollar an Preisgeld eingeheimst, zehn WTA-Turniererfolge geholt - aber mit 29 Jahren war für Kiki Bertens Schluss mit der Profi-Laufbahn. Nicht nur tennisnet-Redakteur Michael Rothschädl fragte sich kürzlich, ob da nicht noch deutlich mehr gegangen wäre, bei der Südholländerin.

In einem Gespräch mit der niederländischen Tageszeitung „AD“ erklärte die im April 2022 werdende Mutter nochmals, wie sie zu ihrem einschneidenden Entschluss gekommen war: „Viele Leute fanden es verrückt, aber es war eine persönliche Entscheidung. Es gab keinen äußeren Faktor, es war einfach so. Ich habe nach meinem Rücktritt keine Träne vergossen - einzig den Wettkampf vermisse ich.“

„Ich mag es, keinen Druck mehr zu haben“

„Das Gefühl zu gewinnen, fehlt mir, denn wenn es gut läuft, ist alles sehr angenehm. Dieses Gefühl kann man außerhalb des Sports nicht ausleben - auch wenn das Glück nur immer sehr kurz angehalten hat, weil man am nächsten Tag wieder ein Match hatte oder zu einem anderen Turnier reisen musste. Die heutige Freude ist nicht mehr so stark, aber dafür stabil. Zum Glück habe diese Achterbahn der Gefühle nun ein Ende.

In der Zusammenschau gäbe es einfach mehrere positive Faktoren, die das Post-Tennis-Leben zu bieten habe: „Ich mag es, keinen Druck mehr zu haben, nicht jeden Tag das Beste von mir verlangen zu müssen, keine ständigen Schmerzen mehr zu haben.“  

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Mittwoch
24.11.2021, 21:00 Uhr
zuletzt bearbeitet: 24.11.2021, 17:27 Uhr