WTA Montreal: Zahlen und Fakten zu Victoria Mbokos beeindruckendem Lauf
Victoria Mboko ist bei ihrem Heimevent in Montreal völlig überraschend ins Finale eingezogen. Auf dem Weg in dieses erreichte die 18-Jährige einige Meilensteine.
von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet:
07.08.2025, 13:36 Uhr

So recht glauben konnte es Victoria Mboko offenbar immer noch nicht ganz, als sie sich nach ihrem dramatischen Halbfinalerfolg über Elena Rybakina an ihr Heimpublikum in Montreal wandte. “Alle haben mich unterstützt und angefeuert. Ohne euch hätte ich das wohl nicht geschafft”, strahlte die 18-Jährige, die sich Anfang des dritten Satzes am Handgelenk verletzt und das Match unter Schmerzen beendet hatte.
Wildcard-Inhaberin Mboko, die gegen Rybakina im dritten Satz mehrmals wie die sichere Verliererin aussah und sogar einen Matchball abwehren musste, setzte damit ihren unerwarteten Siegeszug fort. Im Achtelfinale hatte die Teenagerin ja schon gegen die topgesetzte French-Open-Siegerin Coco Gauff in zwei Sätzen gewonnen.
Wenig überraschend erreichte Mboko durch ihren Finaleinzug in Montreal gemäß der WTA sogleich einige Meilensteine. Einige davon hat tennisnet.com nachfolgend übersichtlich zusammengefasst.
- Mboko erreichte in Montreal das erste WTA-Finale ihrer noch jungen Karriere
- Mboko avancierte zur ersten Kanadierin, die in der Open Era drei ehemalige Grand-Slam-Siegerinnen (Rybakina, Gauff, Sofia Kenin) in ein- und demselben Turnier besiegte
- Mboko ist nach Faye Urban (1968 und 1969), Vicky Berner (1969) und Bianca Andreescu (2019) die vierte kanadische Finalistin bei den Canadian Open
- Mboko ist nach Caroline Dolehide (Guadalajara 2023) und Anna Kalinskaya (Dubai 2024) die dritte Spielerin, die seit Einführung des Formats im Jahr 2009 ihr erstes WTA-Finale bei einem WTA-1000-Turnier erreichte
- Mboko ist nach Monica Seles (1995) und Simona Halep (2015) die dritte Wildcard-Spielerin, die in der Open Era das Finale der Canadian Open erreichte
Im Finale bekommt es Mboko mit der vierfachen Grand-Slam-Siegerin Naomi Osaka zu tun. Im Live-Ranking steht die 18-Jährige, die das Jahr außerhalb der Top 300 begann, mittlerweile auf Position 34. Bei einem Heimsieg würde Mboko auf Platz 25 vorstoßen - womit sie bei den US Open gesetzt wäre.
Hier das Einzel-Tableau in Montreal
