WTA Washington: Eala verweigert Svitolina erfolgreiche Revanche
Im Viertelfinale des WTA-500-Turniers in Washington besiegte die Filipina Alexandra Eala die an Nr. 2 gesetzte Elina Svitolina und verhinderte dadurch die erfolgreiche Revanche der Ukrainerin für die kürzlich in Berlin erlittene Niederlage. Favoritinnen-Siege gab es dagegen für Naomi Osaka, Jessica Pegula und Diana Shnaider.
von Dietmar Kaspar
zuletzt bearbeitet:
01.08.2026, 08:44 Uhr

Eine erfolgreiche Revanche strebte die an Postion 2 geführte Elina Svitolina im Viertelfinale des WTA-500er-Events in Washington an, schließlich musste sich die Ukrainerin der Filipina Alexandra Eala kürzlich beim Rasenturnier in Berlin in der Runde der letzten Acht mit 4:6, 3:6 beugen.
Nach unruhigem Beginn mit fünf Breaks in Folge fand Eala etwas schneller ihren Rhythmus bei eigenem Service und konnte als erste Spielerin ihren Aufschlag zum 4:2 halten. Zwar musste die 21-Jährige noch einmal drei laufende Break-Möglichkeiten abwehren, konnte aber in einem souveränen Aufschlagspiel zum Abschluss mit ihrem zweiten Satzball den Gewinn des ersten Durchgangs fixieren.
Im zweiten Durchgang schien sich die 31-jährige Svitolina endgültig gefangen zu haben, erspielte sich eine schnelle 2:0-Führung und konnte diese einmal bei eigenem Service bestätigen. Doch Eala fand wieder besser zu ihrem konsequenten Grundlinienspiel mit extrem früh genommenen Bällen, schaffte dadurch nicht nur die Rückkehr in den Satz, sondern erarbeitete sich beim Stand von 5:4 bei Aufschlag ihrer Gegnerin insgesamt drei Matchbälle und packte bei der dritten Möglichkeit zum finalen 6:3, 6:4 nach 94 Minuten zu.
Osaka beißt sich gegen Cocciaretto durch
Im Halbfinale sieht sich Eala der Japanerin Naomi Osaka gegenüber. Die vierfache Grand-Slam-Siegerin bekam es mit der Italienerin Elisabetta Cocciaretto zu tun, die sich in der Runde davor überraschend gegen die an Nr. 8 gesetzte US-Amerikanerin Emma Navarro behaupten konnte. Und auch gegen die an Position 3 gelistete Osaka knüpfte die Italienerin anfangs an ihre Leistung aus der Vorrunde an und konnte sich den ersten Durchgang sichern. Im weiteren Verlauf aber fand die 28-jährige Osaka immer mehr Zutrauen in ihre druckvollen Schläge und konnte der Partie eine Wendung zum finalen 4:6, 6:4, 6:3-Erfolg geben.
Pegula und Shnaider fixieren Halbfinale der Favoritinnen
Im zweiten Halbfinale in der US-amerikanischen Hauptstadt kommt es zum erwarteten Duell zwischen der topgesetzten Jessica Pegula und der an Position 4 gelisteten Diana Shnaider. Nachdem die 32-jährige Pegula bei nur etwas mehr Mühe im zweiten Durchgang Anna Kalinskaya mit 6:3, 7:5 besiegen konnte, ließ die 22-jährige Shnaider ihrer russischen Landsfrau Liudmila Samsonova beim 6:3, 6:4 wenig Chancen und fixierte damit für die Runde der letzten Vier das Aufeinandertreffen der Favoritinnen.
Hier das Einzel-Tableau der Damen aus Washington
