Zverev scherzt mit Schett: "Ihr Österreicher seid viel mürrischer als wir"

Alexander Zverev war nach seinem United Cup-Sieg über Tallon Griekspoor dermaßen gut gelaunt, dass er sich beim Interview mit Barbara Schett ein paar Frotzeleien erlaubte - sehr zur Freude des dabei bestens unterhaltenen Publikums.

von Redaktion/SID
zuletzt bearbeitet: 04.01.2026, 18:11 Uhr

© Getty Images
Alexander Zverev zeigt sich beim United Cup bestens gelaunt.

"Ich bin immer happy. Du bist aus Österreich, ihr seid viel mürrischer als wir", sagte er mit gespielter Entrüstung zur ehemaligen Nummer sieben der Weltrangliste, die nach ihrer Karriere als Tennis-Profi nun unter anderem für TV-Sender oder Turnierveranstalter arbeitet.

Schett hatte nach dem glatten Auftaktsieg des deutschen Teams gegen die Niederlande beim United Cup (3:0) als Interviewerin auf dem Platz in Sydney ein bisschen gestichelt. Nein, er sei nicht immer happy, hatte sie entgegnet, nachdem Zverev mit einem breiten Grinsen betont hatte: "Ich bin der glücklichste Deutsche, den es geben kann, wir sind nur kein glückliches Land, aber wir geben unser bestes." Und überhaupt, die Österreicher...

Prächtige Stimmung im deutschen Team

Der kleine verbale Schlagabtausch nach dem letzten Match war freilich nur Ausdruck der prächtigen Stimmung im deutschen Team, das die Niederlande ohne Satzverlust besiegte. Eva Lys gewann ihr United-Cup-Debüt 6:2, 6:2 gegen Suzan Lamens, Zverev 7:5, 6:0 gegen Tallon Griekspoor und gemeinsam mit Laura Siegemund das Mixed gegen Demi Schuurs/Griekspoor (6:3, 6:2). Am Montag (7.30 Uhr/MEZ) folgt das Duell mit Polen.

Die Laune im deutschen Team war danach so prächtig, dass sich auch Siegemund ein Späßchen nicht verkneifen konnte. "Ich versuche immer noch, Sascha zu überzeugen, dass er mit mir auch in den Grand Slams spielt", sagte die 37 Jahre alte Doppel-Spezialistin. Zverev wollte sich darauf nicht einlassen. "Ich bin kein Doppel-Spezialist", sagte er mit einem Lachen, "ich weiß nicht, was ich da mache. Ich haue einfach nur hart auf den Ball und hoffe das Beste."

“Es war ein guter erster Tag”

Im Einzel gegen Griekspoor hatte Zverev zuvor Mühe gehabt, "einen Rhythmus zu finden". Grund: "Wir haben beide extrem gut aufgeschlagen." Was neben seinem Aufschlag schon gut funktioniere, das könne er nicht genau sagen, "weil es keine langen Ballwechsel gegeben hat", ergänzte der Weltranglistendritte. Der zweite Satz war auch so überzeugend: Zverev gab nur sieben Punkte ab. "Ein Sieg ist ein Sieg. Es war ein guter erster Tag", betonte er.

Eva Lys hatte zu Beginn dieses Tages ebenfalls ein paar kleinere Probleme zu überwinden gehabt - insgesamt aber ein überzeugendes Debüt abgeliefert. "Ich habe ziemlich geradlinig und nicht zu aggressiv gespielt. Ich glaube, das war der Schlüssel zum Erfolg", sagte sie.

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Sonntag
04.01.2026, 20:45 Uhr
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