ATP Masters Rom: Jannik Sinner rauscht an Popyrin vorbei
Jannik Sinner ist nach einer eindrucksvollen Vorstellung ins Achtelfinale von Rom eingezogen.
von Florian Goosmann
zuletzt bearbeitet:
11.05.2026, 17:28 Uhr

Sinner gewann gegen den Australier Alexei Popyrin (ATP-Nr. 60) mit 6:2, 6:0 und hielt sich dabei nur 66 Minuten auf. Der Italiener zeigte sich im gesamten Match komplett überlegen - er ließ nur einen Breakball zu, den er abwehrte.
Vor allem mit dem zweiten Aufschlag von Popyrin machte Sinner, was er wollte, Popyrin holte nur 6 von 22 Punkten. Ein Problem - zumal das erste Service nur zu 48 Prozent ins Feld kam. Sinner indes hat mittlerweile seit 45 Aufschlagspielen sein Service nicht mehr verloren.
“Es war eine sehr gute Vorstellung von mir”, so Sinner nach dem Match. “Es waren schwierige Bedingungen”, spielte Sinner auf die windigen Verhältnisse an.
Er trifft nun auf Landsmann Andrea Pellegrino, der aus der Qualifikation gekommen ist und gegen Frances Tiafoe mit 7:6 (8), 6:1 siegte.
Hier das Match zum Nachlesen im Liveticker!
Sinner kann in Rom Geschichte schreiben
Sinner kann in Rom sein “Golden Career Masters” holen: Er hat bislang alle Masters-Events mindestens ein Mal gewonnen - bis eben auf Rom. In Abwesenheit von Carlos Alcaraz ist Sinner der große Favorit, auch auf den Sieg bei den French Open. Der Titel in Paris ist das einzige Majorturnier, das Sinner noch nicht gewonnen hat.
Auf Masters-Evene baut Sinner seine Siegesserie zudem weiter aus: Er hat nun 30 Matcherfolge am Stück hingelegt und ist damit an Roger Federer (29) vorbeigezogen. Nur Novak Djokovic mit 31 Siegen in Serie liegt noch vor ihm.
Basilashvili überrascht
Bereits im Verlaufe des Tages waren Andrey Rublev (6:4, 6:4 gegen Alejandro Davidovic Fokina) und Nikoloz Basilashvili (7:6 (5), 6:4) gegen Brandon Nakashima) erfolgreich.
Basilashvili, ehemals die Nummer 19 und aktuell die 117 der Welt, hat sich nach privaten und verletzungsbedingten Problemen in den letzten Jahren wieder langsam, aber stetig nach oben gespielt. In Rom war er über die Qualifikation ins Hauptfeld gelangt.
Lucky Loser Martin Landaluce gewann zudem gegen Mattia Bellucci (6:4, 6:3).
