ATP Rio de Janeiro: Dominic Thiem kämpft um neues Karrierehoch

Für Dominic Thiem geht es beim ATP-500-Turnier in Rio de Janeiro um ein neues Karrierehoch. Für dieses benötigt der Österreicher zumindest den Halbfinaleinzug.

von Nikolaus Fink
zuletzt bearbeitet: 17.02.2020, 20:29 Uhr

Dominic Thiem
© GEPA
Dominic Thiem

Das Ziel ist klar. "Ich will Nummer drei der Welt werden", betonte Dominic Thiem im Vorfeld des ATP-500-Turniers von Rio de Janeiro. Ein Halbfinaleinzug in Brasilien würde dem Österreicher dafür reichen - für diesen würde Thiem 180 Punkte bekommen, gleichzeitig würden ihm 90 Punkte vom Event in Hamburg aus der Wertung fallen.

Diese 90 Zähler Differenz wären für Thiem genug, um in der kommenden Woche erstmals in seiner Karriere auf Weltranglistenplatz drei geführt zu werden. Derzeit rangiert der 26-Jährige noch 85 Punkte hinter dem 20-fachen Grand-Slam-Sieger Roger Federer auf Position vier.

Aufgrund der nicht allzu diffizilen Auslosung ist dem Österreicher der Semifinaleinzug auf jeden Fall zuzutrauen - auch, weil Thiem wieder auf seinem Lieblingbelag Sand agieren wird. "Wieder auf Asche zu spielen, ist wie Nach-Hause-Kommen für mich", meinte der Niederösterreicher.

Thiem 2017 mit Sieg in Rio

Daran ändert auch die Tatsache, dass er nach der Absage für Buenos Aires in Südamerika nur einmal auf Sand spielen wird, nichts: "Für mich ist es kein Problem, nur eine oder zwei Wochen auf Sand zu spielen und dann wieder auf Hartplatz umzusteigen", so Thiem.

Auch der Turniersieg aus dem Jahr 2017 mache die Sache für Thiem wesentlicher einfacher: "Ich habe großartige Erinnerungen und habe hier schon einmal gewonnen. Daher ist es sehr leicht für mich, wieder hierherzukommen."

Niederlage gegen Djokovic verdaut

Zum Auftakt geht es für Thiem am Dienstag (ab 23:00 Uhr MEZ) gegen den brasilianischen Wildcard-Inhaber Felipe Meligeni, der in der Weltrangliste nur auf Platz 341 liegt. Allzu viel sollte für Dominic Thiem also nicht anbrennen - schließlich verlief der Saisonstart für den 26-Jährigen mit dem Finaleinzug bei den Australian Open so gut wie noch nie zuvor.

Die bittere Fünfsatzniederlage gegen Novak Djokovic ist indes verkraftet: "Ich fühle mich großartig für meine Leistungen in Melbourne. Natürlich war die Finalniederlage eine große Enttäuschung. Aber nach einiger Zeit zum Überlegen war es ein großartiges Turnier und ein toller Saisonstart. Ich hoffe, dass ich diese gute Form halten kann", zeigte sich der topgesetzte Österreicher durchaus optimistisch.

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Dienstag
18.02.2020, 09:55 Uhr
zuletzt bearbeitet: 17.02.2020, 20:29 Uhr

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