Der Beef geht weiter: Reilly Opelka schießt erneut gegen Doppelspezialisten

Der Streit zwischen Reilly Opelka und den Doppelspazialisten geht in eine neue Runde. Die eigentlichen Reformen treten dabei immer mehr in den Hintergrund. 

von Daniel Hofmann
zuletzt bearbeitet: 24.07.2026, 16:30 Uhr

Reilly Opelka ist kein großer Freund der "Doppelexperten" auf der Tour.
© Getty Images
Reilly Opelka ist kein großer Freund der "Doppelexperten" auf der Tour.

Nicht nur die diskutierten Reformen der ATP für das Doppels sorgten zuletzt für viel Zündstoff. Auch die dazugehörigen Aussagen von Reilly Opelka zu diesem Thema schrieben Schlagzeilen. Der US-Profi ging auf direkten Konfrontationskurs mit den Doppelspieler und urteilte über die Spezialisten mit Aussagen wie es fehle "an Talent.” Nun legte der Aufschlagriese nach.

“Diese Anspruchshaltung ist unglaublich. Kostenlose Zuwendungen von der ATP zu kassieren und sich dann noch zu beschweren. Das ist der Wahnsinn" äußerte Opelka sich nun in einem Podcast zu der aktuellen Diskussion. Opelka spielt damit auf die Haltung vieler Einzelspieler an, die die Doppelspezialisten klar im Schatten der Einzelkönner sehen und nur durch deren Beliebtheit im Doppel Geld verdienen können.

Grund für eine erneute Kommentierung sind die Doppelspezialisten, die die Aussagen von Opelka natürlich nicht einfach schweigend zur Kenntnis genommen haben. Henry Patten, aktuell die Nummer eins der Doppelweltrangliste, empfand den verbalen Angriff Opelkas beispielsweise als zusaätzliche Motivation in Matches gegen Einzelspieler. Im Wimbledon-Halbfinale siegte der spätere Titelträger mit Partner Harri Heliovaara beispielsweise gegen Thanasi Kokkinakis und Aleksandar Kovacevic.

“Wenn wir wirklich der Abschaum sind, dann sollen sie eben kommen und uns schlagen. Das passiert nicht wirklich häufig”, gab Patten zuletzt zu Protokoll und entfachte den Streit damit weiter. Kein Wunder also, dass Reilly Opelka erneut reagiert und genüsslich ein bisschen mehr Öl in das Feuer gießt, auch wenn er dabei nicht direkt auf die Aussagen Pattens reagiert.

Ob nun ab 2028 wirklich Reformen für die Doppelspieler mit kleineren Feldern und weniger Preisgeld anstehen, ist weiterhin ungewiss. Die Streihähne wird es nicht stören, um weitere kleine verbale Scharmützel bei den reisen mit im Gepäck zu haben.

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von Daniel Hofmann

Samstag
25.07.2026, 16:30 Uhr
zuletzt bearbeitet: 24.07.2026, 16:30 Uhr

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