Dominic Thiem über mentales Loch: "Gewusst, dass ich wieder rauskomme"

Erstmals seit seinen missglückten Ausflügen nach Doha und Dubai greift Dominic Thiem beim ATP-Masters-Turnier in Madrid wieder ins Turniergeschehen ein.

von Florian Goosmann
zuletzt bearbeitet: 01.05.2021, 19:18 Uhr

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Dominic Thiem beim ATP Cup in Melbourne
Dominic Thiem war gegen Matteo Berrettini chancenlos

Die Sandplatzsaison 2021 beginnt für Dominic Thiem, und schon lange nicht mehr war sie mit derart vielen Fragezeichen versehen wie in diesem Jahr./

Thiem hatte zuletzt zugegeben, in einer persönlichen Coronakrise zu stecken, das Bubble-Leben zehrt auch an ihm. Zudem hatte er mit dem Sieg bei den US Open 2020 sein großes Lebensziel erreicht, auf das er von klein auf hingearbeitet hatte. Ein kleines Motivationsloch? Wohl nur menschlich.

In Madrid will der Lichtenwörther nun wieder in die Wettkampfspur finden. Fünf Siege bei vier Niederlagen stehen in 2021 bislang bei ihm auf dem Zettel, zu wenig für seine Ansprüche. Ob's direkt in Madrid besser wird? Das Fitnesslevel stimme wieder, erklärte Thiem vor Ort in Madrid, auch in Sachen Tennis "hat es im Training auch gepasst." Aber Thiem weiß: "Was im Training und im Fitnessraum passiert und am Matchtag rauskommt? Sind komplett verschiedene paar Schuhe." Zumal er lange nicht mehr gegen einen Topspieler angetreten sei.

In Madrid würde das zumindest auch etwas dauern. Thiem trifft nach einem Freilos zum Auftakt auf den Sieger eines Qualifikanten-Duells, danach könnte sein Melbourne-Bezwinger Grigor Dimitrov warten oder sein Dubai-Sieger, Lloyd Harris.

Alternativ stünden der australische Dauerläufer Alex de Minaur oder Lokalmatador Jaume Munar parat. Einfach: klingt anders.

Thiem über Matches nach langen Pausen: "Meistens paar Probleme"

Thiem will nach Madrid noch in Rom spielen, dann noch ein weiteres Turnier einschieben, Lyon könnte gute Karten haben. Das klare Ziel: bei den French Open "körperlich uns spielerisch in der besten Verfassung sein" und bis dahin ein paar Matches zu haben. Die Erwartungen für Madrid selbst? Dämpfte Thiem klar. "Ich bin nicht der Typ, für den es in Matches gleich wieder läuft. Auch nach der Off-Season im Dezember, da habe ich meistens ein paar Probleme. Ich bin gespannt, wie es dieses Mal sein wird."

Er hoffe aber, dass die Höhenlage von Madrid sowie seine Erinnerungen an das Turnier sich positiv bemerkbar machen.

Zweifel, dass er aus seinem Tief wieder rauskommen wird, hat Thiem allerdings keine. Es sei schließlich nicht das erste Mal der Fall gewesen, so der Weltranglisten-Vierte. Der überzeugt ist, dass ihm die Pause gut getan, er sie gebraucht habe. Aber auch klarstellt: "Es ist Zeit, zurück zu sein."

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von Florian Goosmann

Samstag
01.05.2021, 19:08 Uhr
zuletzt bearbeitet: 01.05.2021, 19:18 Uhr

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