Emma Raducanu trennt sich von ihrem Trainer

Nach ihrem sensationellen Sieg bei den US Open hat sich Emma Raducanu von ihrem Trainer getrennt.

von Florian Goosmann
zuletzt bearbeitet: 25.09.2021, 09:57 Uhr

Emma Raducanu am Mittwoch in New York
© Getty Images
Emma Raducanu

Normalerweise trennen sich Spielerinnen und Spieler von ihrem Coach, wenn es nicht gut läuft - und das kann man bei Emma Raducanu wahrlich nicht behaupten nach dem Sieg bei den US Open. Und doch gab die 18-jährige Britin nun die Trennung von ihrem Coach Andrew Richardson bekannt./

Sie suche nun jemanden, der professionelle Erfahrung auf der Tour gemacht habe und Spielerinnen in ihrer Situation kenne. "Ich spüre, dass ich jemanden brauche, der das alles durchgemacht hat und mich den Weg entlangführen kann, weil für mich noch alles sehr sehr neu ist", so Raducanu gegenüber britischen Medien.

Die Zusammenarbeit mit Richardson sei ohnehin als Testphase angedacht gewesen nach ihrem überraschendem Lauf bis ins Achtelfinale von Wimbledon. Zuvor war Raducanu von Nigel Sears trainiert worden, dem Ex-Coach von Ana Ivanovic und Schwiegervater von Andy Murray. Richardson kennt Raducanu schon als Kind - er hatte mit ihr, als sie 11 Jahre jung war, für zwei Jahre lang im Bromley Tennis Centre gearbeitet.

Emma Raducanu: "Schwierig, solch ein Gespräch zu führen"

Nach Wimbledon sei sie noch um Platz 200 notiert gewesen, "da dachte ich, dass Andrew ein toller Coach ist, um einen Versuch zu wagen". Jetzt stehe sie auf Platz 22 der Weltrangliste, was für sie immer noch ziemlich verrückt sei. "Ich habe das Gefühl, dass ich in diesem Stadium meiner Karriere, in dem ich gerade gegen die besten Spielerinnen der Welt spiele, wirklich jemanden brauche, der WTA-Tour-Erfahrung auf hohem Niveau hat. Was bedeutet, dass ich jemanden suche, der auf diesem Niveau war und weiß, worauf es ankommt."

Das Gespräch mit Richardson sei "hart" gewesen, gab Raducanu zu. "Es ist schwierig, solch ein Gespräch zu führen, mit jedem."

Raducanu hatte bei den US Open aus der Qualifikation heraus den Titel geholt und sich im WTA-Ranking um 127 Plätz verbessert.

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von Florian Goosmann

Samstag
25.09.2021, 17:03 Uhr
zuletzt bearbeitet: 25.09.2021, 09:57 Uhr