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French Open 2026: Alexander Zverevs offene Rechnung mit den Italienern

Alexander Zverev greift heute in Paris nach seinem ersten Grand-Slam-Titel. Fast alles spricht für den Deutschen.

von Nikolaus Fink
zuletzt bearbeitet: 06.06.2026, 19:16 Uhr

Alexander Zverev hat seinen ersten Major-Titel fest im Blick
© Getty Images
Alexander Zverev hat seinen ersten Major-Titel fest im Blick

Dominic Thiem, Carlos Alcaraz, Jannik Sinner und nun Flavio Cobolli? Viel spricht nicht dafür, dass sich der Weltranglisten-14. aus Italien in die Liste jener Spieler einreiht, die Alexander Zverev im Finale eines Grand-Slam-Turniers besiegten. Der gebürtige Hamburger ist im Endspiel von Roland-Garros klarer Favorit und steht unmittelbar vor der (vorläufigen) Krönung seiner Karriere.

Zverev und Cobolli standen sich bislang viermal gegenüber, nur einmal hatte der Italiener das bessere Ende für sich. Bei der diesjährigen Halbfinalniederlage bei den BMW Open sei er aufgrund eines Golfcart-Unfalls seines Hundes Mishka allerdings “mental nicht mehr in München” gewesen, hatte Zverev am Rande der French Open erklärt.

Zverev nutzt Sinners Niederlage eiskalt aus

In Paris präsentierte sich Zverev bislang hingegen voll fokussiert. Der Weltranglistendritte ließ sich auch vom frühen Aus des Topfavoriten Jannik Sinner nicht aus der Ruhe bringen und wiederholte in den Tagen von Paris fast schon gebetsmühlenartig, dass er nur an sein “nächstes Match” denke. “Alles andere kann ich nicht kontrollieren, werde ich nicht kontrollieren, will ich auch gar nicht kontrollieren.”

Auch vor dem Finale gegen Außenseiter Cobolli, der zum ersten Mal in einem Major-Endspiel steht, soll sich das nicht ändern. “Ich habe mich auf meine Sachen konzentriert. Und das werde ich auch weiterhin tun", erklärte Zverev nach seinem Halbfinalsieg über Jakub Mensik. Ob diese Herangehensweise auch vor dem Endspiel funktioniert?

Zverev weiß um seine Chance

Wohl noch nie in seiner Karriere lastete auf Zverev dermaßen viel Druck wie vor dem Match am Sonntag. In Abwesenheit von Sinner und Carlos Alcaraz bietet sich dem Olympiasieger von Tokio eine Chance, die so schnell möglicherweise nicht wiederkommt. Zverev weiß das natürlich - und will sich nun seinen großen Traum erfüllen.

Zverev zeigte sich vor Cobolli naturgemäß gewarnt und bezeichnete den 24-Jährigen als “super Spieler”, angst und bange muss ihm aber gewiss nicht sein. Einzig die Flagge, die neben Cobollis Namen auf der Anzeigetafel des Court Philippe-Chatrier zu sehen sein wird, könnte dem Deutschen dann doch etwas Respekt einflößen: Seine sechs jüngsten Niederlagen kassierte Zverev allesamt gegen Italiener. Vier davon allerdings gegen Sinner.

Das Einzel-Tableau in Roland-Garros

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Sonntag
07.06.2026, 08:00 Uhr
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