Korda nach Sieg über Alcaraz: "Vielen Dank an John McEnroe"
Während sich Carlos Alcaraz nach dem Drittrunden-Aus in Miami eine kleine Auszeit gönnt, hat sich der Mann, der ihn geschlagen hat, mit einer Dankesbotschaft an eine Allzeit-Größe gewendet.
von Clemens Engert
zuletzt bearbeitet:
23.03.2026, 15:41 Uhr

Nachdem Sebastian Korda im vergangenen Jahr zweieinhalb Monate wegen eines Ermüdungsbruchs im rechten Schienbein pausieren musste und auf Platz 86 der Weltrangliste abgerutscht war, demonstrierte er in Miami eindrucksvoll, wie gefährlich er sein kann, wenn er topfit ist.
Der 25-Jährige spielte beim 6:3, 5:7 und 6:4-Erfolg über Alcaraz phasenweise groß auf und ließ sich auch von zwischenzeitlichen Rückschlägen nicht aus der Bahn werfen.
Im Anschluss an das Match richtete der US-Amerikaner eine besondere Dankesbotschaft an einen der ganz Großen der Tennisgeschichte. "Es gab eine wegweisende Begegnung mit John McEnroe," erzählte Korda. "Wir sprachen darüber, wie ich meine Position auf dem Platz finden würde und darüber, wer ich wirklich bin."
"Ich bin ihm sehr dankbar"
Der 7-fache Grand Slam-Champion hat Korda offenbar dabei geholfen, seine Identität als Tennisspieler (wieder) zu finden. “Wir haben über ein entscheidendes Thema gesprochen: nämlich zu wissen, wer man wirklich ist, warum man Tennis spielt und warum man es liebt. Das war grundlegend für mich. Ich bin ihm sehr dankbar,“ schloss Korda seine Botschaft an ”Johnny Mac".
In Miami geht es für den 25-Jährigen am Dienstag weiter, wo er im Achtelfinale auf Martin Landaluce trifft. Der spanische Qualifikant nahm in Runde zwei überraschend Karen Khachanov aus dem Turnier.
Hier das Einzel-Tableau in Miami
