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Preisgeld-Debatte: French Open planen offenbar Anteil an Turniererlösen

In Paris scheint man dem Ruf der Spielerinnen und Spieler nach fairen Beteiligungen zu folgen.

von Florian Goosmann
zuletzt bearbeitet: 02.08.2026, 10:01 Uhr

© Getty Images

Denn zuletzt gab es darum einigen Wirbel. Zwar sind die Preisgelder für die Akteure immer weiter gestiegen in den vergangenen Jahren. Der Anteil dessen, was die Turnieren an ihren (deutlich höher gestiegenen) Einnahmen abgeben, ist allerdings gesunken. In diesem Jahr auf angebliche 14,9 Prozent. Die Topspieler haben Roland-Garros daher bezüglich der Umsatzbeteiligung scharf kritisiert.

Jannik Sinner hat Paris mangelnden Respekt vorgeworfen. Ein kleiner Boykott, bei dem die zeitliche Verfügbarkeit für Presseverpflichtungen eingeschränkt wurde, folgte.

Nun scheint man in Paris entgegenkommen zu wollen. Den Spielern soll künftig eine Beteiligung an den Einnahmen der Veranstaltung gewährt werden. So berichtet es der britische Guardian. Das sei in Wimbledon besprochen worden. Die French Open wären damit das erste Majorturnier, das diesen Weg geht. Ob andere folgen? Ist die Frage. Vor den All England Championships selbst hatte es ähnliche Diskussionen wie im Vorfeld der French Open gegeben, auch hier war zunächst ein Presseboykott angedacht, der dann verworfen wurde.

Geplant sind nun 16 Prozent Beteiligung der Turniereinnahmen mit sofortiger Wirkung, bis zum Jahr 2030 will man diesen Anteil auf 22 Prozent steigern. 

Spannend ist die Frage, wie die US Open auf diese Entwicklungen reagieren werden. Hier ist in diesem Jahr erstmals Craig Tiley, der ehemalige Boss der Australian Open, als neuer Chef der USTA am Start.

von Florian Goosmann

Sonntag
02.08.2026, 15:15 Uhr
zuletzt bearbeitet: 02.08.2026, 10:01 Uhr