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Wimbledon jubelt: Murray und Williams gewinnen erstes Mixed

Andy Murray und Serena Williams haben am Samstagabend ihren ersten Mixed-Auftritt mit Erfolg beendet. In einem unterhaltsamen Spiel schlugen sie Andreas Mies und Alexa Guarachi mit 6:4, 6:1.

von Florian Goosmann aus Wimbledon
zuletzt bearbeitet: 06.07.2019, 23:40 Uhr

Andy Murray, Serena Williams
© Getty Images
Andy Murray, Serena Williams

Im Prinzip, so Serena Williams, habe sie nur eine eiserne Vorgabe, was das Spiel zu viert anginge. "Wenn man mit mir Doppel spielen will", erklärte sie nach ihrem Einzel-Sieg am Nachmittag, "dann muss ich auf der Vorhandseite spielen. Das ist die einzige Regel, die ich habe."

Andy Murray schien hiergegen nichts einzuwenden zu haben. Williams und Murray hatten die Ehre, nach dem Match von Roger Federer auf dem Centre Court aufzulaufen, mit einem Tag Verspätung allerdings, nachdem das ursprünglich für Freitagabend geplante Mixed wegen der Verlängerung des Spiels von Cori Gauff auf den Samstag verlegt worden war.

Und Williams und Murray erwischten einen Traumstart. Dem schnellen 2:0 folgte beinahe das 3:0, zwei Breakbälle ließen die beiden liegen, und Andreas Mies und Alexa Guarachi kamen zum Anschluss.

Nachdem sich Williams und Murray am gestrigen Freitag auf den Trainingsplätzen der Wimbledon-Anlage etwas eingespielt hatten, mit Williams-Coach Patrick Mouratoglou persönlich im Einsatz, waren sie noch mal die Handzeichen durchgegangen, auf die erfahrene Doppelspieler im Match zurückgreifen. Die Faust, die geöffnete Hand, den Zeigefinger...

Im Match selbst jedoch verzichteten sie größtenteils darauf und verließen sich auf die allgemeinen Doppelvorgaben. Im Gegensatz zu Mies und Guarachi - insbesondere Mies ging am Netz in bewährter Manier immer wieder dazwischen.

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Mies bricht den Rhythmus, Murray/Williams haben die Power

Beim 4:2 aus Sicht von Murray/Williams folgte ein langes Aufschlagspiel von Guarachi, insbesondere eine Chance zum Doppelbreak vergab Murray leichtfertig, als Mies seine Seite völlig offengelassen hatte. Im Anschluss reagierte der Kölner French-Open-Champ am Netz hervorragend.

Auch im nächsten Aufschlagspiel musste Mies mächtig kämpfen, erneut blieb die deutsch/chilenische Paarung jedoch dran. Murray servierte danach zu null zum Satzgewinn aus.

Auch im zweiten Satz starteten Murray und Williams mit mächtig Power, die oft zu viel für Guarachi war, und direkt mit einem Break gegen Mies - auch dank eines Netzrollers am Ende. Mies überzeugte weiterhin mehrfach mit feinen Aktionen am Netz, das frühe 0:3 in Satz zwei konnte er aber nicht verhindern. Ein Ehrenspiel war schließlich noch drin, am Ende verwandelte Murray den dritten Matchball mit einem Rückhand-Passierschlag und unter großem Applaus der knapp 15.000 Zuschauer auf dem Centre Court.

Aufschlag-Wette? Hat Mies wohl verloren

Allzu enttäuscht waren Mies und Guarachi aber nicht - im Gegenteil, beide waren bester Laune in der Presserunde. "Es war noch schöner, als wir erwartet hatten", erklärte Mies. "Es war so cool, auf dem Centre Court gegen solch zwei Legenden zu spielen. Wir hätten es gerne noch etwas enger gestaltet, das Ergebnis war nicht so, wie wir es wollten."

Seine Wette mit seinem Coach, ob er oder Williams schneller serviere, scheint Mies jedoch verloren zu haben. "Ich glaube, ich hatte ein paar Aufschläge, die schneller waren als ihre - aber die waren nicht im Feld." Williams habe somit besser serviert, und die verlorene Wette, "die tut noch mehr weh", scherzte der 28-Jährige. 

Für Murray und Williams geht es in Runde zwei gegen die an 14 gesetzten Fabrice Martin und Raquel Atawo.

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von Florian Goosmann aus Wimbledon

Samstag
06.07.2019, 21:33 Uhr
zuletzt bearbeitet: 06.07.2019, 23:40 Uhr

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