WTA Finals ziehen ins "Paradies": Indian Wells schon ab 2026 Austragungsort
Die WTA Finals ziehen um und das sogar bereits in diesem Jahr! Schon in diesem Herbst werden die besten acht Einzelspielerinnen der Saison und die besten acht Doppel in Indian Wells aufschlagen.
von Daniel Hofmann
zuletzt bearbeitet:
01.07.2026, 23:10 Uhr

Dass sich die WTA nach einem neuen Standort für die WTA Finals umschaut, war zuletzt ein offenes Geheimnis. Indian Wells hat nun dafür den Zuschlag bekommen. Bis 2027 sollte das Jahresendturnier eigentlich noch in der saudischen Hauptstadt Riad beheimatet sein. Doch nicht nur ein neuer Austragungsort ist nun offziell gefunden, sondern auch die erste Veranstaltung wird noch in diesem Jahr in Kalifornien stattfinden.
Ein weiteres Turnier in Indian Wells ist für die WTA strategisch ungewöhnlich, da die Finals zuletzt häufig in Metropolen angesiedelt worden sind, die sonst kein WTA-Tennis im Kalenderjahr bieten können. Mit dem WTA-1000er-Standort in Indian Wells bricht die WTA nun mit diesem Vorgehen.
Indian Wells sehr beliebt bei den Profis
Die Spielerinnen wird es freuen, denn das jährlich stattfindende Turnier im Rahmen des “Sunshine Doubles” mit Miami gehört bei den Profis zu den beliebtesten Events im Tourkalender. Nicht umsonst hat sich der Standort Indian Wells als “Tennis Paradise” einen ganz eigenen Namen gemacht, wo vom 8. bis zum 15. November erstmals um die Jahreskrone gespielt werden soll.
Und wer nun verwundert ist, dass die ambitionierten Organisatoren in Saudi-Arabien freiwillig ein großes Event aus der Hand geben. Nun, ab 2028 wird im Land ein ATP Masters ausgespielt, was finanziell lukrativer ist als die Austragung eines WTA Finals. Da verzichtete man als Veranstalter sicherlich gerne auf eine letzte Austragung in diesem Jahr und beendete den Kontrakt mit der WTA ohne vergossene Träne vorzeitig.
Über die Laufzeit des neuen Vertrages mit den Veranstaltern in Indian Wells machte die WTA übrigens keine Angabe. Vielleicht ist der Ausflug nach Indian Wells auch nur ein kurzes Gastspiel für die WTA Finals, um für 2026 kurzfristig einen verlässlichen Partner zu haben.
Dabei hätte sicherlich keine der Topspielerinnen damit ein Problem, wenn gleich zwei Mal pro Jahr die Rückkehr ins Paradies anstehen würde.
