WTA Madrid: Formkrise und Krankheit - Iga Swiatek kämpft mit sich selbst

Der Start in die Sandplatzsaison verlief für Iga Swiatek alles andere als geplant: Nach dem Viertelfinal-Aus in Stuttgart folgte in Madrid die nächste Enttäuschung. Bis zu den French Open bleibt der Polin nur mehr ein Monat.

von Nikolaus Fink
zuletzt bearbeitet: 27.04.2026, 07:15 Uhr

Iga Swiatek musste in Madrid aufgeben
© Getty Images
Iga Swiatek musste in Madrid aufgeben

Der erhoffte Umschwung auf ihrem Lieblingsbelag ist vorerst ausgeblieben: Nachdem Iga Swiatek zum Auftakt der Sandplatzsaison beim Porsche Tennis Grand Prix in Suttgart im Viertelfinale gescheitert war, war für die Polin beim WTA-1000-Turnier in Madrid bereits in Runde drei Endstation. Die vierfache French-Open-Siegerin musste am Samstag gegen Ann Li im dritten Satz krankheitsbedingt aufgeben.

"Ich wusste, dass es hart werden würde, aber ich wollte es trotzdem versuchen", sagte Swiatek nach dem Match. Sie habe gehört, “dass unter den Spielerinnen und Spielern irgendetwas im Umlauf” sei. So mussten in den vergangenen Tagen beispielsweise Marin Cilic und Liudmila Samsonova w.o. geben.

Swiatek habe sich “körperlich wirklich schlecht" gefühlt: "Ich hatte überhaupt keine Energie und keine Stabilität." Tatsächlich fand die 24-Jährige gegen Li, die im Achtelfinale auf Leylah Fernandez trifft, zu keinem Zeitpunkt ins Match. Daran änderte auch der Gewinn des zweiten Satz nichts, musste Swiatek doch wenig später aufgeben.

Swiatek im Race nur auf Position elf

Für Swiatek bedeutete dies freilich die nächste Enttäuschung im Kalenderjahr 2026. Die Polin, die nach dem 1000er-Event in Miami ungewohnt offen über ihre aktuellen Probleme gesprochen hatte, wartet in der laufenden Saison noch auf ihren ersten Turniersieg und liegt im Race nur auf Position elf. Nach dem Turnier in Madrid könnte die sechsfache Major-Siegerin sogar noch weiter zurückfallen.

Die gute Nachricht: In rund einem Monat startet im Stade Roland-Garros das absolute Lieblingsturnier der Weltranglistenvierten. Dort erreichte Swiatek im Vorjahr nach einem ähnlich durchwachsenen Saisonstart das Halbfinale - um wenige Wochen später völlig überraschend ihren ersten Wimbledon-Triumph einzuheimsen. Für einen ähnlichen Coup gibt es derzeit allerdings kaum Anzeichen.

Das Einzel-Tableau in Madrid

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von Nikolaus Fink

Montag
27.04.2026, 09:57 Uhr
zuletzt bearbeitet: 27.04.2026, 07:15 Uhr

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