ATP-Weltrangliste: Rafael Jodar auf dem Vormarsch

Während an diesem Montag die Weltspitze um Jannik Sinner und Carlos Alcaraz unverändert bleibt, können zumindest in den hinteren Regionen der Top 100 einzelne Spieler Sprünge machen. Der Gewinner der Woche ist der Spanier Rafael Jodar.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 20.04.2026, 10:18 Uhr

Rafel Jodarf stürmt im ATP-Ranking aktuell nach oben.
© Getty Images
Rafel Jodarf stürmt im ATP-Ranking aktuell nach oben.

Erst im März stieß Rafael Jodar erstmals in die Top 100 vor. Der 19-Jährige reitet im April eine echte Erfolgswelle. Dem Premierentitel beim ATP-250er-Turnier in Marrakesch, folgte in der vergangenen Woche beim 500er-Event im heimischen Barcelona eine Halbfinalteilnahme. Der Spanier belegt damit an diesem Montag Platz 42 im offiziellen ATP-Ranking. Jodar gilt damit vorerst als der Aufsteiger des laufenden Kalenderjahres.

An der Spitze geht es an dieser Woche vor dem ATP-1000er-Masters in Madrid unverändert zu. Jannik Sinner führt die Weltrangliste auch in der zweiten Woche in Folge vor Carlos Alcaraz an. Durch die Absage von Alcaraz für Madrid ist an dieser Konstellation auch in den kommenden Wochen kein Vorbeikommen. Ebenso behalten Alexander Zverev auf Platz drei und die dahinter platzierten Spieler Novak Djokovic, Felix Auger-Aliassime und München-Gewinner Ben Shelton ihre Plätze. Taylor Fritz tauscht mit Alex de Minaur die Plätze sieben und acht. Mehr Bewegung geben die Top Ten nicht her, die von Lorenzo Musetti und Daniil Medvedev vollendet werden.

Kein Wunder also, dass in dieser Woche Rafael Jodar beim Blick auf das Ranking so sehr im Fokus steht. Dabei gelingt dem Teenager mit seiner Verbesserung um 13 Ränge nicht der größte Sprung der Woche in den Top 100. Der Serbe Hamad Medjedovic, ebenfalls in Barcelona in das Halbfinale eingezogen verbessert sich mit Wochenbeginn sogar um 20 Plätze und steht an diesem Montag auf Platz 68. Im Gegensatz zu Jodar, der sein Karrierehoch in dieser Woche belegt, kommt Medjedovic diesem zumindest wieder näher. Im letzten Jahr stand der 22-Jährige bereits auf Platz 57.

Zverev und Ofner die Nummer eins ihres Landes

Aus deutscher Sicht gibt es hinter Alexander Zverev in dieser Woche eine neue Nummer zwei. Denn Yannick Hanfmann verliert neun Ränge und fällt auf Platz 60, während Daniel Altmaier mit Rang 55 einen Platz gutmacht. Vierter Spieler aus den Kreisen des Deutschen Tennis Bundes bleibt Jan-Lennard Struff, der unverändert Platz 81 belegt.

Einziger Österreicher unter den besten 100 Spielern der Welt ist in dieser Woche Sebastian Ofner mit Platz 83. Filip Misolic bleibt mit Rang 111 weiterhin in Schlagdistanz, bei Jurij Rodionov (162) und Joel Schwärzler (172) ist ein Weg in die Top 100 weiterhin eher ein Marathon als ein kurzer Sprint.

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Montag
20.04.2026, 10:56 Uhr
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