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Djokovic bricht Federer-Rekord: Nole schreibt schon wieder Tennisgeschichte

Novak Djokovic hat in der ATP-Weltrangliste einen weiteren historischen Meilenstein erreicht und dabei Roger Federer von Platz eins einer prestigeträchtigen Statistik verdrängt.

von Isabella Walser-Bürgler
zuletzt bearbeitet: 21.04.2026, 22:00 Uhr

Novak Djokovic ist für viele der "GOAT"
© Getty Images
Novak Djokovic ist für viele der "GOAT"

Auch mit 38 Jahren sammelt Novak Djokovic weiterhin fleißig Rekorde, selbst wenn er aktuell aufgrund einer Schulterverletzung nicht auf dem Platz steht. In der Weltrangliste steht der Serbe derzeit auf Rang vier, womit er sich nun einen besonderen Platz in den Geschichtsbüchern sicherte.

Djokovic ist der erste Spieler seit Einführung des ATP-Rankings im Jahr 1973, der insgesamt 860 Wochen unter den Top fünf der Welt geführt wurde. Eine Zahl, die seine außergewöhnliche Langlebigkeit auf höchstem Niveau eindrucksvoll unterstreicht.

Federer muss Platz machen

Bislang hatte Roger Federer diese Marke gehalten. Der Schweizer kam in seiner Karriere auf insgesamt 859 Wochen unter den besten fünf Spielern der Welt und wurde nun von seinem langjährigen Rivalen überholt.

Auf Rang drei dieser Liste folgt Rafael Nadal mit 837 Wochen. Dass erneut diese drei Namen an der Spitze auftauchen, zeigt einmal mehr, wie sehr Federer, Nadal und Djokovic eine ganze Tennis-Ära geprägt haben und wie außergewöhnlich ihre Leistungen waren.

Der lange Weg seit 2007

Erstmals schaffte es Djokovic im Frühjahr 2007 in die Top fünf. Damals standen noch Federer, Nadal, Andy Roddick und Nikolay Davydenko vor ihm. Vier Jahre später eroberte der Serbe erstmals die Nummer eins der Welt.

Seither folgten Grand-Slam-Titel, Rekorde und unzählige Wochen an der Spitze. Doch auch Rückschläge gehörten dazu: Nach Verletzungsproblemen fiel Djokovic zwischenzeitlich sogar bis auf Rang 22 zurück, ehe er erneut zurückkam.

Trotz Verletzung auf Rekordjagd

Während diese Woche das 1000er-Turnier in Madrid über die Bühne geht, ist Djokovic nur zum Zusehen verdammt. Nach Madrid kam er trotzdem, um unter anderem die Laureus World Sports Awards zu moderieren.  Auf Sand hat sich Djokovic in dieser Saison aber bislang noch gar nicht gezeigt, und sein Antreten in Roland Garros ist einstweilen ebenso unsicher wie jenes von Carlos Alcaraz

Ungeachtet davon bleibt Djokovic in der Weltspitze präsent – und setzt eben sogar dann Rekorde, wenn er gar nicht auf dem Platz steht.

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von Isabella Walser-Bürgler

Mittwoch
22.04.2026, 09:48 Uhr
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