Beginnt nun das große Zittern? Ben Shelton sagt Tokio-Start ab
Ben Shelton hat seinen Start in Tokio aufgrund anhaltender Schulterprobleme abgesagt. Muss der US-Amerikaner nun sogar um seine erstmalige Teilnahme an den ATP Finals zittern?
von Nikolaus Fink
zuletzt bearbeitet:
18.09.2025, 19:03 Uhr

Ben Shelton muss sich weiterhin gedulden. Der Weltranglistensechste kann aufgrund seiner bei den US Open erlittenen Schulterverletzung nicht am ATP-500-Turnier in Tokio (24. bis 30. September) teilnehmen und muss somit weiterhin um seinen Platz bei den ATP Finals in Turin (9. bis 16. November) zittern.
Aktuell liegt Shelton im Race hinter Carlos Alcaraz, Jannik Sinner, Novak Djokovic und Alexander Zverev auf Rang fünf. Auf Felix Auger-Aliassime, der nach dem vorzeitigen Saisonende von Jack Draper Stand jetzt der erste Ersatzmann in Turin wäre, hat der 22-Jährige 1005 Punkte Vorsprung. In Panik muss der US-Amerikaner, der im August in Toronto seine erste 1000er-Trophäe geholt hatte, also noch nicht verfallen.
Alcaraz führt Feld in Tokio an
Vielmehr sind es derzeit wohl die Schulterprobleme, die Shelton Kopfzerbrechen bereiten. Diese hatten ihn in der dritten Runde der US Open gegen Adrian Mannarino zur Aufgabe gezwungen und anschließend ein Antreten im Davis Cup und beim Laver Cup verhindert. Ob der 22-Jährige schon beim ATP-Masters-1000-Event in Shanghai (1. bis 12. Oktober) sein Comeback geben kann, ist unklar.
Die Fans in Tokio dürfen nach Sheltons Absage nun nur mehr zwei Top-Ten-Spielern auf die Beine schauen. Neben dem Weltranglistenersten Alcaraz wird auch Taylor Fritz in Japans Hauptstadt aufschlagen. Konkurrenz erhalten die beiden unter anderem von Holger Rune, Casper Ruud und Jiri Lehecka.
