Dominic Thiem: Diese Turniere will er 2020 spielen

Dominic Thiem hat auf seiner Website den Turnierplan für die erste Hälfte der kommenden Saison bekannt gegeben. Hiernach scheint er auf das Masters-Turnier in Monte Carlo verzichten zu wollen.

von Florian Goosmann
zuletzt bearbeitet: 12.12.2019, 10:44 Uhr

Dominic Thiem sorgt in Kitzbühel für volle Ränge
© GEPA Pictures
Dominic Thiem

Thiem startet seine Mission 2020 beim ATP Cup in Sydney. Das neue Event findet vom 3. bis 12. Januar 2020 statt (unter anderem zu sehen auf ServusTV). Es folgen die Australian Open vom 20. Januar bis 2. Februar (auch zu sehen auf ServusTV), wo Thiem einiges gutmachen kann: Im Vorjahr war in Melbourne krankheitsbedingt schon in Runde 2 Schluss für ihn. Überhaupt will der Lichtenwörther dank seiner neuen Hartplatz-Stärke beim ersten Major des Jahres einiges besser machen - als bestes Ergebnis gilt es hier, das Achtelfinale, das er 2017 und 2018 erreicht hatte, zu überbieten./

Es folgt vom 10. bis 16. Februar das ATP-250er-Turnier in Buenos Aires, das Thiem bereits zwei Mal gewonnen hat (2016 und 2018); im Vorjahr war im Halbfinale gegen Diego Schwartzman Schluss. Danach, vom 17. bis 23. Februar, das 500er-Event in Rio de Janeiro (wo er 2017 den Titel holte) und 2019 zum Auftakt an Laslo Djere scheiterte.

Vom 12. bis 22. März geht's für Thiem dann nach Indian Wells, wo er Titelverteidiger ist: In einem der besten Matches des Jahres schlug der 26-Jährige im Endspiel Roger Federer, holte seinen ersten Masters-Titel und deutete erstmals an, dass künftig auch auf Hartplatz mit ihm zu rechnen ist.

Kein Monte Carlo für Thiem?

Es folgt vom 25. März bis 5. April das zweite Event des "Sunshine Doubles" in Miami; hier unterlag Thiem 2019 zum Auftakt Hubert Hurkacz.

Danach folgt eine Überraschung im Plan: Wie es scheint, will Thiem auf den Sandplatz-Start in Monte Carlo verzichten. Das Masters-Turnier findet vom 13. bis 20. April statt und gehörte eigentlich zu den Fixpunkten im Turnierkalender. Möglich, dass Thiem seine Vorbereitung auf Sand etwas verlängert, zumal es in Monte Carlo für ihn nie wirklich zufriedenstellend lief: Nur ein Viertelfinale (2018) steht hier in der Erfolgsliste; im Vorjahr war im Achtelfinale gegen Dusan Lajovic Schluss. Die Frage: Ist eine Masters-Teilnahme nicht eigentlich verpflichtend, wenn man nicht - wie Roger Federer zum Beispiel - aus Erfolgs- und Altersgründen verzichten darf? Schon - jedoch handelt es sich bei Monte Carlo um kein "Mandatory"-Event, als einziges Masters übrigens. Ein Nicht-Antritt hat für Thiem somit keine Folgen, er muss sich keinen "Nuller" in die Rangliste schreiben lassen, sondern kann Punkte bei anderen Events anstatt in Monte Carlo einstreichen.

Barcelona als Sand-Auftakt

Thiem startet seine Sandplatz-Reise somit beim 500er-Turnier in Barcelona, das vom 20. bis 26. April stattfinden wird und das er im Vorjahr im Finale gegen Daniil Medvedev gewann (nachdem er im Halfinale gegen Rafael Nadal gewonnen hatte).

Gefolgt von den Masters-Turnieren in Madrid vom 4. bis 10. Mai (hier war 2019 im Halbfinale gegen Novak Djokovic Schluss) und Rom vom 11. bis 17 Mai. (2019 Auftaktniederlage gegen Fernando Verdasco).

Und dann natürlich der Höhepunkt des Jahres: die French Open vom 24. Mai bis 7. Juni (unter anderem auf ServusTV). Hierauf liegt natürlich Thiems volles Augenmerk. 2018 und 2019 ging es bereits ins Finale, beide Male war Rafael Nadal zu stark - in diesem Jahr jedoch war Thiem in den ersten beiden Sätzen ebenbürtig. Ob es 2020 für den ganz großen Wurf langt?

 

 

 

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12.12.2019, 09:51 Uhr
zuletzt bearbeitet: 12.12.2019, 10:44 Uhr

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