Stefanos Tsitsipas plant COVID-19-Impfung noch in diesem Jahr

Nach kritischen Äußerungen bezüglich einer COVID-19-Impfung will Stefanos Tsitsipas in diesem Jahr nun doch noch die Ärmel hochkrempeln.

von Florian Goosmann
zuletzt bearbeitet: 21.09.2021, 07:14 Uhr

Stefanos Tsitsipas hat ein durchwachsenes Herbsthallenprogramm hinter sich
© GEPA Pictures
Stefanos Tsitsipas

Was Stefanos Tsitsipas und David Hasselhoff gemeinsam haben? Zum einen sicherlich ein feuchtigkeitsspendendes Shampoo für Naturlocken. Zum anderen eine gewisse Vorbildfunktion, auch in Sachen Corona./

So hatte Tsitsipas im vergangenen Jahr als Gesicht der griechischen "Stay home"-Kampagne fungiert, Hasselhoff ist in diesem Jahr noch einen Schritt weitergegangen und hat das Bundesministerium für Gesundheit bei der "Ärmel hoch"-Kampagne unterstützt und zum Impfen aufgerufen.

Ob Stefanos Tsitsipas nun dem Hasselhoff'schen Aufruf gefolgt ist oder anderweitig zu seinem Entschluss kam, ist offen. Sicher aber scheint, dass der Weltranglisten-Dritte sich nun impfen lassen will. Das berichtet die griechische Newsseite eKathimerini. Es wird sicher noch in diesem Jahr geschehen", habe Tsitsipas gegenüber Antenna TV erklärt.

Tsitsipas: "Nicht die gehaltvollste Meinung, wenn es um medizinische Themen geht"

Angesprochen, ob er sich impfen lasse, um im Alltag wieder ein normales Leben zu führen, habe Tsitsipas gesagt: "Ja, das ist der Grund." Er habe zudem nie eine Position für oder gegen eine Impfung eingenommen. "Ich bin kein Doktor, ich bin ein Tennisspieler", so Tsitsipas. "Ich habe also nicht die gehaltvollste Meinung, wenn es um medizinische Themen geht."

Tsitsipas hatte sich im August dahingehend geäußert, dass er den Nebenwirkungen nicht traue und es für besser halte, wenn junge Menschen das Virus weitergeben würden, um eine Immunität aufzubauen." Seine Aussagen hatten in Griechenland für Aufregung gesorgt. "Er hat nicht das Wissen und kennt weder die Studien noch die Forschungsarbeit, die es ihm erlauben würden, sich eine Meinung zu bilden", erklärte Regierungssprecher Giannis Economou.

Im Rahmen der US Open war bekannt geworden, dass nur rund die Hälfte der Tennisprofis bislang geimpft ist - im Gegensatz zu vielen anderen Profisportlern. Auch die unterschiedliche Behandlung von Zuschauern und Mitarbeitern des Turniers, die nur mit einer Impfung auf die Anlage durften, und eben den Spielern, hatte für Kontroversen gesorgt. 

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von Florian Goosmann

Dienstag
21.09.2021, 08:05 Uhr
zuletzt bearbeitet: 21.09.2021, 07:14 Uhr

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