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US Open: Alexander Zverev vs Diego Schwartzman im TV, Livestream und Liveticker

Alexander Zverev steht zum ersten Mal in seiner Karriere im Achtelfinale der US Open. Gegner dort am Montag: Diego Schwartzman. Das Spiel seht ihr live im TV auf Eurosport und im Stream im Eurosport Player - bei uns seid ihr im Liveticker dabei!

von Florian Goosmann
zuletzt bearbeitet: 03.09.2019, 07:41 Uhr

tennisnet.com Live Ticker

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Goodbye

Cilic gegen Nadal in der Night Session gibt es natürlich später noch bei uns im Liveticker - unbedingt mitlesen! Bis dahin aber danke ich Ihnen für die Aufmerksamkeit und sage Goodbye und bis zum nächsten Mal!

Ausblick

Der Hamburger kennt seine Baustellen, auch heute haben ihm wieder der katastrophale zweite Aufschlag (17 Doppelfehler!!) und die vielen vermeidbaren Fehler das Genick gebrochen. Schwartzman dagegen freut sich auf ein Viertelfinale gegen Rafael Nadal (Sieger von 2010, 2013 und 2017) oder Marin Cilil (2014) - auch wenn er mit einem Schmunzeln im On-Court-Interview nachfragt, ob noch jemand die Auslosung ändern könnte. Sehr sympathisch!

Fazit

Unter dem Strich steht Schwartzman natürlich verdient im Viertelfinale. Im ersten Satz konnte er irgendwann das Tempo von Zverev nicht mehr mitgehen, gleich zu Beginn des zweiten Satzes bremste er den Hamburger aber aus und übernahm die Oberhand über das Match. Zum Ende des dritten Satzes spielten auch die Kräfte ganz sicher eine Rolle, auch wenn sich Zverev nie aufgab - auch nicht, nachdem er im vierten Satz schon 0:4 aussichtslos zurücklag.

6:3, 2:6, 4:6, 3:6

Der Zweite sitzt aber! Mit einer satten Vorhand cross, die für Zverev unerreichbar ist, macht Diego Schwartzman den Deckel drauf.

6:3, 2:6, 4:6, 3:5

Den Ersten lässt er liegen, Vorhand ins Netz.

6:3, 2:6, 4:6, 3:5

Die 3-Stunden-Marke ist übrigens auch schon geknackt, eine zu lange Vorhand longline bringt Schwartzman zwei Matchbälle.

6:3, 2:6, 4:6, 3:5

Aber nun darf Schwartzman zum Viertelfinale aufschlagen und der Argentinier hat hier noch keinen Gang runter geschaltet. Für den 27-Jährigen wäre es das zweite Mal unter den besten Acht bei den US Open.

6:3, 2:6, 4:6, 3:5

Zverev geht auf die schnellen Punkte, das erhöht natürlich die Fehlerquote - allerdings trifft er jetzt einige Bälle auch richtig gut! Nur noch 3:5.

6:3, 2:6, 4:6, 2:5

Das kann Zverev natürlich jetzt noch einen zusätzlichen Knacks geben, dieses Gefühl, dass sich alles und jeder gegen ihn verschworen hat. Aber der 22-Jährige bleibt fokussiert, hält den Kopf hoch und organisiert sich noch einmal einen Spielball.

6:3, 2:6, 4:6, 2:5

Ärgerlich für Zverev und ganz gross von Schwartzman! Der Hamburger hatte vorher nach einem Fehler einen Ball weggedonnert und dafür eine Verwarnung kassiert. Nun kassiert er eine zweite, weil er das F-Wort in den Mund genommen hat - was gleichbedeutend mit einem Punkt für Schwartzman ist und in diesem Falle mit dem Spielgewinn für den Argentinier. Zverev geht zum Schiedsrichter und rechtfertigt sich, weil er die erste Verwarnung im Lärm nicht gehört hat, auch Schwartzman kommt und sagt, dass die erste Verwarnung nicht zu hören war. Dennoch bleibt der Referee bei seiner Entscheidung, Schwartzman führt mit 5:2.

6:3, 2:6, 4:6, 2:4

Dennoch nutzt Zverev seinen zweiten Spielball und verkürzt noch einmal. Noch ein Break jetzt und wir nehmen Worte wie "Auferstehung" oder "Comeback" in den Mund.

6:3, 2:6, 4:6, 1:4

Doppelfehler Nummer 17. Wer Lösungsvorschläge hat, darf sie langsam, aber sicher vortragen.

6:3, 2:6, 4:6, 1:4

Zehntes Ass von Zverev, dann ein sauberer Winner mit der Vorhand cross. Der 22-Jährige ist noch nicht raus aus dem Geschäft!

6:3, 2:6, 4:6, 1:4

Aber Zverev hat noch Lust! Der zweite Breakball sitzt, weil Schwartzman die Rückhand hinter die Grundlinie schiebt.

6:3, 2:6, 4:6, 0:4

Ist das bitter! Da erarbeitet sich Zverev einen Breakball und greift am Netz an - und dann überlupft ihn die Netzkante eiskalt.

6:3, 2:6, 4:6, 0:4

Zu sehr durchgeladen. Der Hamburger öffnet das Feld eigentlich stark, donnert dann aber den Volley ohne Not ins Netz. Nach einem Rahmentreffer von Zverev hat Schwartzman wieder Spielball.

6:3, 2:6, 4:6, 0:4

Zverev hat nun nichts mehr zu verlieren, kann eigentlich voll durchladen. Aber el Gato bleibt davon weiterhin völlig unbeeindruckt, spielt seinen Stiefel runter und macht keinen Fehler.

6:3, 2:6, 4:6, 0:4

Und das alles wozu? Um dann mit dem nächsten Doppelfehler (Nummer 16!!) den vierten Breakball durchzuwinken. Na bravo.

6:3, 2:6, 4:6, 0:3

Aha? Dreimal der Angriff am Netz, beim dritten Mal longline auf die Rückhand von Schwartzman, der den Fehler macht. Einstand!

6:3, 2:6, 4:6, 0:3

Schenkt er jetzt komplett ab? 0:40. Immerhin mal ein schönes Serve and Volley. Gleich nochmal die Flucht ans Netz, das Feld schön abgedeckt. Zwei Breakbälle abgewehrt.

6:3, 2:6, 4:6, 0:3

Das ist einfach auch super gespielt! Schwartzman öffnet sich das Feld, kommt ans Netz und verwandelt den Volley souverän. 0:3, war es das schon?

6:3, 2:6, 4:6, 0:2

Kann der 22-Jährige irgendwie nochmal zurückkommen? Schwartzman bietet keine Fehler an und rennt immer noch, als wäre das Match eben erst losgegangen. Wieder zwei schnelle Spielbälle!

6:3, 2:6, 4:6, 0:2

Wie schon in den ersten beiden Sätzen holt sich der Argentinier ganz früh das Break! Zverev will es mit dem Stopp lösen, der verkümmert aber.

6:3, 2:6, 4:6, 0:1

Und Zverev geht der Sprit aus! Zwei Breakchancen für Schwartzman gleich wieder.

6:3, 2:6, 4:6, 0:1

El Peque kommt gleich wieder gut rein, macht vier Punkte in Serie und legt das 1:0 vor in Satz 4.

4. Satz

Schwartzman eröffnet auch den vierten Satz und biegt gleich mal ein 15:0 in ein 15:30.

Zwischenfazit

Natürlich hat Schwartzman in Wirklichkeit nur den dritten Satz gewonnen, tatsächlich könnte das aber schon so etwas wie die Vorentscheidung sein. Denn Zverev wirkt von Minute zu Minute mehr, als wäre der Akku leer. Und wer will es ihm verdenken, der 22-Jährige stand in der ersten Woche immer über drei Stunden auf dem Feld, Schwartzman dagegen marschierte ohne Satzverlust durch. Geht da noch was für Sascha Zverev?

6:3, 2:6, 4:6

Wahnsinn! Da gehen einem die Superlative aus bei diesem Duell am Netz! Am Ende zieht Zverev den Kürzeren, wird von Schwartzman mit der Rückhand longline passiert. Der Argentinier reisst beide Arme jubelnd nach oben und liefert ein Bild, als hätte er die US Open soeben gewonnen.

6:3, 2:6, 4:5

Ist das wild! Erst zieht Zverev die Challenge und verweigert damit den Breakball für Schwartzman, dann revanchiert sich der Argentinier und klaut per Challenge das Ass. Was dann folgt, wissen Sie sicherlich schon, bevor ich es ausschreibe: Doppelfehler. Doppelte Breakchance!

6:3, 2:6, 4:5

Nanu, wieder ein freier Punkt mit dem ersten Aufschlag. Aha, aber dann doch erneut ein langer Ballwechsel und der Fehler mit der Vorhand.

6:3, 2:6, 4:5

Hoho! Schwartzman tritt das Gaspedal einmal voll durch und erhöht den Druck auf den Hamburger.

6:3, 2:6, 4:4

Vielleicht muss sich Zverev später bei mir bedanken, denn wie um mich eines Besseren zu belehren, macht er nun den Sack mit zwei freien Punkten über den Service zu.

6:3, 2:6, 3:4

Freie Punkte gibt es bei Zverev kaum, weil Schwartzman unglaublich gut retourniert. Das geht natürlich auf Kosten der Kräfte, die Schritte werden schwerer, die Bälle kommen nicht mehr zu präziser. Wie schön, dass Zverev natürlich genau in diesem Moment einen Servicewinner auspackt. Das Leiden eines Live-Kommentators...

6:3, 2:6, 3:4

Powertennis von Schwartzman, der erst seinen elften Winner mit der Vorhand über den Platz donnert, dann den Fehler bei Zverev erzwingt und mit 4:3 in Führung geht.

6:3, 2:6, 3:3

Wieder einer für die Galerie! Zverev kommt ans Netz und spielt zwei anspruchsvolle Halbvolleys, wird am Ende aber doch vom Argentinier passiert. Aber dessen 14. Fehler ohne Not stellt wieder auf Einstand.

6:3, 2:6, 3:3

Nein! Zverev spielt die Vorhand zu lang, Schwartzman hat Spielball.

6:3, 2:6, 3:3

Sehr schöner Passierschlag zum 30:15. Schlägt Zverev direkt wieder zurück?

6:3, 2:6, 3:3

Das will man nicht wahr haben! Zverev drückt die Kugel planlos ins Netz, nachdem Schwartzman ihm ein Ass mit einer guten Challenge abgenommen hatte. Wieder alles in der Reihe!

6:3, 2:6, 3:2

Stach wünscht sich: "Ein freier Punkt wäre jetzt mal überragend". Ich denke mir nur: "Alles andere als ein Doppelfehler wäre schon ganz solide". Zverev bestätigt leider mich. Breakball!

6:3, 2:6, 3:2

Wahnsinn! Schwartzman mit einem gigantischen Rückhandwinner die Linie runter. Einstand Nummer 4, acht Minuten dauert das Spiel bereits.

6:3, 2:6, 3:2

Wieder ein Doppelfehler... Dieses Mal immerhin bei eigenem Spielball, aber 1:12 ist eine vernichtende Bilanz in der Kategorie.

6:3, 2:6, 3:2

Wir nähern uns der 2-Stunden-Marke, da schleichen sich wieder mehr Fehler ein. Zverev kommt zu spät ans Netz und gibt den Punkt ab, hat mit einem Servicewinner aber die richtige Antwort parat. Die Rückhand die Linie runter ist jedoch zu lang, Einstand!

6:3, 2:6, 3:2

Es bleibt hochklassig! Nach zwei schnellen Punkten von Zverev packt Schwartzman einen genialen Stopp aus.

6:3, 2:6, 3:2

Irre! Nächste weltklasse Rally, am Ende sucht erneut Schwartzman zu schnell die Entschiedung und zimmert die Rückhand Zentimeter ins Aus. Break vor für Zverev!

6:3, 2:6, 2:2

Aha! Die Nummer 6 der Welt verteilt die Bälle wieder, Schwartzman macht die Fehler. Breakball nach 0:40!

6:3, 2:6, 2:2

WOW! Zverev mit dem nächsten Zauberschlag aus dem Nichts. Der Hamburger hatte den Ball schon abgeschrieben, reagiert aber stark, als er sieht, dass Schwartzmans Vorhand auf die Linie fällt. Und den Argentinier am Netz packt er sich mit einem feurigen Passierschlag.

6:3, 2:6, 2:2

Das geht nun allerdings schnell, Schwartzman legt sich drei Spielbälle bereit. Aber es fängt wieder stärker an zu regnen, womöglich nagt das wieder an der Konzentration beim Argentinier.

6:3, 2:6, 2:2

Bei Zverev kommt die Gewinnerfaust, über den Kampf beisst sich der Hamburger hier wieder rein. Bringt das frischen Wind in das Segel des 22-Jährigen?

6:3, 2:6, 1:2

WAS FÜR EIN BALLWECHSEL!! 35 Schläge (Rekord!), in denen alles drin war und am Ende zaubert Zverev die Rückhand um den Netzpfosten hinten ins Dreieck. Das war einer für sämtliche Tennis-Galerien!

6:3, 2:6, 1:2

Erst ein humorloser Schmetterball, dann der elfte Doppelfehler (Schwartzman übrigens 1) - die zwei Gesichter des Sascha Zverev.

6:3, 2:6, 1:2

So steht das nächste argentinische Aufschlagspiel zu Buche, in dem deutlich mehr für Zverev drin war, Schwartzman aber am Ende kühlen Kopf bewahrt. Im zweiten Satz war das womöglich der Knackpunkt (6:3, 2:3), hoffen wir, dass es dieses Mal besser ausgeht für die deutsche Nummer 1.

6:3, 2:6, 1:1

Und die nächste Rückhand ins Netz... Auch das ist ein Problem heute, Zverev hat nur drei seiner 13 Breakchancen genutzt. Schwartzman ist da deutlich effizienter.

6:3, 2:6, 1:1

Jetzt hat der Hamburger Oberwasser - und drei Breakbälle! Den ersten hängt er allerdings nach einer langen Rally mit der Rückhand longline ins Netz, beim zweiten geht er zu sehr ins Risiko und trifft ebenfalls ins Netz.

6:3, 2:6, 1:1

Gutes Auge von Zverev, der die Challenge zieht und Schwartzman die Breakchance verwehrt. Stattdessen gibt es Spielball und den bringt er ganz schnell nach Hause.

6:3, 2:6, 0:1

Und "el Gato" (der Kater) zieht wieder die Siebenmeilenstiefel an und flitzt die Grundlinie auf und ab und nervt Sascha Zverev. Der haut die Vorhand ohne Not ins Netz und muss über den Einstand gehen.

6:3, 2:6, 0:1

Oho! Zverev beginnt mit zwei Assen. Dort steht es übrigens 8:0 für den Deutschen! Aber bei zehn Doppelfehlern ist der Aufschlag heute sicherlich keine Lobeshymnen wert.

6:3, 2:6, 0:1

Ärgerlich, denn Zverev war eigentlich gut drin im Ballwechsel, trifft die Kugel dann aber mit dem Rahmen und verzieht. 0:1!

6:3, 2:6, 0:0

Aber der Argentinier hält sofort dagegen und organisiert sich zwei schnelle Spielbälle. Den ersten schiesst ihm Zverev allerdings vom Schläger.

3. Satz

Schwartzman eröffnet auch den dritten Satz - aber dieses Mal macht Zverev den ersten Punkt!

Zwischenfazit

Zverev zeigt sein anderes Gesicht! Spielte er im ersten Satz noch von Minute zu Minute furioser und selbstsicherer, brach das Kartenhaus gleich zu Beginn des zweiten Satzes wieder in sich zusammen. Viel zu viele Fehler ohne Not gepaart mit den vielen Doppelfehlern - der Hamburger muss ganz schnell den Schalter wieder umlegen, sonst muss Schwartzman hier gar nicht viel leisten, um ins Viertelfinale zu kommen.

6:3, 2:6

Nächster Fehler, Satzausgleich!

6:3, 2:5

Na klasse, nächster Doppelfehler... Und dann fliegt die Vorhand ins Netz und Schwartzman hat Satzball.

6:3, 2:5

So natürlich sowieso nicht, dritter Doppelfehler in Satz 2. Zwei freie Punkte über den ersten Aufschlag sind da Balsam auf die Seele.

6:3, 2:5

Zverev muss gegen den Satzausgleich servieren! Aber alles in allem sieht es aktuell nicht so aus, als könnte es der Hamburger heute mal in drei Sätzen regeln.

6:3, 2:4

Schwartzman ist wieder deutlich besser im Spiel, deutlich sicherer. Kann von der Grundlinie das Tempo bestimmen und so den Platz öffnen - genau das, was Zverev zum Ende des ersten Satzes ausgezeichnet hatte.

6:3, 2:4

Und dann sowas! Der Volley als Stopp und dann ein irrer Halbvolley gegen den Passierschlag. Sagenhaft! Aber Schwartzman gibt die richtige Antwort und peitscht dem Hamburger die Vorhand cross um die Ohren.

6:3, 2:4

Irgendwie hat man es ja kommen sehen: Doppelfehler.

6:3, 2:3

Schon beginnt das Zittern wieder! Erst spielt Zverev die Vorhand ohne Not ins Netz, dann zaubert Schwartzman eine Rückhand longline vom anderen Stern aus dem Ärmel - und der nächste Fehler des Hamburger bringt dem Argentinier drei Breakbälle.

6:3, 2:3

Und dann macht el Peque den Deckel drauf, bringt sein Aufschlagspiel nach zehn Minuten mit Ach und Krach doch noch in trockene Tücher. Da war viel mehr drin für den Hamburger, hoffentlich müssen wir über diese vergebenen Chancen später nicht noch einmal sprechen!

6:3, 2:2

Viel zu hektisch! Zverev verballert noch zwie Breakbälle, erst mit einem ganz schwachen Return, dann mit einem total verpatzten Netzangriff. Einstand Nummer 6!

6:3, 2:2

Schwartzman kann es selbst kaum fassen! Zverev kommt an seinen Stopp noch ran und schiebt den Gegenstopp rein, der Lob des Argentiniers wird zu lang. Aber der Hamburger macht den nächsten Returnfehler.

6:3, 2:2

Schwartzman rettet sich mit zwei ersten Aufschlägen, spielt seinen Spielball dann aber zu lang. Wieder Einstand!

6:3, 2:2

Glück für Zverev, dass der Linienrichter den Ball des Argentiniers Aus called. Der geht aber nicht auf die Challenge und kassiert direkt noch eine atemberaubende Rückhand lonline von Zverev. Breakball!

6:3, 2:2

Sagenhafter Ballwechsel! Am Ende hat der Argentinier das bessere Ende für sich, zieht die Vorhand longline durch und hat Spielball.

6:3, 2:2

Oh! Die Netzkante revanchiert sich, Schwartzman drückt den Angriffsball mit der Vorhand in den Korridor. Sofort drückt Zverev wieder auf das Gaspedal und schickt den nächsten Vorhandwinner hinterher.

6:3, 2:2

Schwartzman hat die Netzkante heute definitiv auf seiner Seite, die macht dieses Mal aus einem Crossball einen perfekten Stopp. 0:30!

6:3, 2:2

Völlig unbeeindruckt macht Zverev den Sack mit einem Ass zu. Alles wieder in Reihe - wie in Satz 1 schon!

6:3, 1:2

Weltklasse! Schwartzman kontert den Slice von Zverev mit einem genialen Lob.

6:3, 1:2

Hat Schwartzman nun den Faden verloren? Vorhandfehler, dann die Rückhand ins Netz. Zverev serviert gerade aber auch sehr gut, spielt den Argentinier aus und legt sich mit dem 16. Winner drei Spielbälle bereit.

6:3, 1:2

Unglaublich! Auf einmal reisst der Himmel auf und es schüttet wie aus Eimern über Flushing Meadows. Während alle Matches auf den umliegenden Plätzen unterbrochen werden müssen, hat das Arthur Ashe eingeschlossenes Dache und es kann weitergespielt werden - allerdings wird Schwartzman von dem Lärm des trommelnden Regens so sehr irritiert, dass er sein Service mit einem Doppelfehler abgibt.

6:3, 0:2

So leicht aber nicht! Zverev spielt gewissermassen "Return and Volley" - und das in Perfektion. Und schon ist er wieder voll da und hat die Chance auf das Rebreak.

6:3, 0:2

Der Hamburger muss den Kopf ganz schnell wieder heben, solche unmotivierten Returns ins Netz darf er sich nicht leisten. Dann kommt auch noch Pech mit der Netzkante hinzu und el Peque wittert die Chance auf das 3:0.

6:3, 0:2

Das ist doch nicht zu fassen! Ist das noch der Zverev vom Ende des zweiten Satzes? Es wirkt eigentlich nicht so, mit dem nächsten Fehler ohne Not schenkt er dem Argentinier das 2:0.

6:3, 0:1

Ohje! Schwartzman öffnet den Platz mit dem Return und macht den Deckel drauf mit dem Rückhandwinner die Linie runter. Zwei Breakchancen!

6:3, 0:1

Die Netzkante hilft Schwartzman! Zverev kommt aus dem Rhythmus und trifft die Kugel unsauber, 15:30. Gibt Zverev wieder seinen ersten Service ab?

6:3, 0:1

Uff! Das war vermutlich der zweitschlechteste zweite Aufschlag aller Zeiten. Siebter Doppelfehler schon wieder beim Hamburger, das bleibt ein grosses Problem.

6:3, 0:1

Das ging schnell, der Argentinier zieht sein zweites Aufschlagspiel in Serie zu Null durch. Übrigens: Schwartzman hatte bislang wirklich noch keinen Satz verloren, auch das spricht für die aufsteigende Form von Sascha Zverev.

6:3, 0:0

Schwartzman serviert zu Satz 2 und fängt an, als hätte er nie einen Satz verloren: 0:40!

Zwischenfazit

Was für ein - mit Verlaub - geiler 1. Satz! Zverev erwischte den Kaltstart, mit zwei Doppelfehlern schenkte er sein erstes Aufschlagspiel direkt ab und man musste sich wieder einmal Sorgen um den 22-Jährigen machen. Aber von Minute zu Minute wurde der Hamburger stärker und machte das Tempo, aus 0:2 wurde ein 5:2. Und auf irre hohem Niveau bewahrte Zverev die Nerven und holte sich die verdiente Satzführung.

6:3

Den lässt sich Zverev nicht nehmen, der 22-Jährige serviert es bravorös aus. Satz 1 geht an den Hamburger!

5:3

Ist das grossartig! Jetzt macht Schwartzman richtig Druck, schickt Zverev ganz weit hinten ins Eck - und legt dann am Netz völlig ohne Not den Stopp ins eigene Netz. Satzball!

5:3

PHÄ-NO-ME-NAL! Starker Aufschlag, dann die Vorhandpeitsche - und Schwartzman rettet sich mit dem Mondschlag. Aber damit nicht genug, der kleine Argentinier kriegt auch an den Schmetterball noch den Schläger und bringt die Kugel zurück, aber der zweite Smash sitzt. Einstand!

5:3

Zverev wackelt, die Rückhand-Kombo darf aber durchaus das Selbstvertrauen wieder ankurbeln.

5:3

Unglaublich... Lässt sich Zverev ausgerechnet jetzt wieder beeindrucken und nervös machen? Doppelfehler zu zwei Breakchancen.

5:3

GIGANTISCH! Was machen die beiden da bitte mit uns! Erst kommt Zverevs Vorhand cross ganz flach über das Netz, dann Schwartzmans Antwort longline sehr weit - und Zverevs Lob landet perfekt auf der Grundlinie. Schwartzman packt den Tweener aus, der Hamburger kommt zu spät ans Netz und kassiert in der Folge den Passierschlag. Mega Punkt für den Argentinier!

5:3

Schwartzman macht es zu Null, aber was wirklich zählt ist das Aufschlagspiel, das nun kommt: Zverev serving for the set!

5:2

Mh, zweimal die Rückhand völlig ohne Not ins Netz. Wie kann Zverev das dieses Mal abmoderieren?

5:2

Als hätte man sich nie Sorgen um Sascha Zverev machen müssen! Auf einen Doppelfehler antwortet er mit einem sagenhaft vorbereiteten Winner und dem nächsten Ass. 5:2!

4:2

Vorhang auf für die Zaubershow! Zverev geht ans Netz, kann den Passierschlag aber nur mit viel Mühe mit einem Volley abwehren. Schwartzman packt den Lob aus, Zverev den Tweener - am Netz wartet dann aber schon der kleine Argentinier und legt die Kugel ins freie Feld.

4:2

Ganz, ganz stark! Zverev stellt seinem Gegenüber mehr und mehr Aufgaben, auf die der Argentinier keine Antworten mehr findet. Das endet zumeist in Fehlern von Schwartzman oder schönen Punkten des Deutschen. 4:2!

3:2

Feld aufgemacht, Vorhand durchgezogen - Breakball Zverev!

3:2

Ein Gedanke von Matthias Stach und Boris Becker, der mir auch schon vor einigen Minuten kam: Warum nicht mal diese schnellen Grundlinienrallys mit einem Slice aufbrechen? Aber ich glaube, dass Zverev diese Art von Spiel gerade viel Spass macht, das Tempo von Schwartzman kann er ganz klar mitgehen.

3:2

Also die Variationen von Zverev sind manchmal wirklich gigantisch! Satter Vorhandwinner und der Eindruck bleibt bestehen, dass der 22-Jährige sich mittlerweile sehr wohl fühlt in diesem Match - auch wenn ihm jetzt der Passierschlag deutlich in den Korridor abhaut.

3:2

Klasse! Der Hamburger bringt den zweiten Aufschlag gut nach aussen und wechselt dann sofort die Richtung, um sich das Feld zu öffnen. Der Fehler von Schwartzman kommt und Zverev führt das erste Mal an diesem Abend.

2:2

Glück für Zverev! Schwartzman macht ordentlich Druck, zimmert die Vorhand aber hinter die Grundlinie. Da war mehr drin für den 27-Jährigen!

2:2

Auweia! Zverev bewirbt sich um den Titel des schlechtesten zweiten Aufschlags aller Zeiten, dritter Doppelfehler. Und schon kaut er wieder nervös auf seinem goldenen Halskettchen.

2:2

Zverev wirkt deutlich gefestigter, lässt sich nicht mehr so sehr beeindrucken vom laufstarken Argentinier - und auf einen Rahmentreffer antwortet er nun mit dem vierten Ass. Ein Vorhandfehler von Schwartzman bringt ihm zwei Spielbälle.

2:2

Aller guten Dinge sind vier! Schwartzman gerät wieder unter Druck und feuert die Vorhand inside-in die Linie runter, aber knapp ins Aus. Alles wieder in der Reihe!

1:2

Den dritten Breakball wirft er selbst mit einem Returnfehler weg, dann aber attackiert er den zweiten Aufschlag des Argentiniers wieder und holt sich die vierte Chance!

1:2

Aber Schwartzman beisst und kratzt! Der siebte Fehler ohne Not - dieses Mal wieder auf der Vorhand - nimmt Zverev auch die zweite Chance, Einstand.

1:2

Diese Grundlinienrallys sind einfach nur zum Geniessen! Und mittlerweile wird auch die Zverev-Box das Match etwas mehr geniessen, denn der 22-Jährige stabilisiert sich - und erarbeitet sich zwei Breakbälle, weil nun Schwartzman die Fehler macht.

1:2

Jawohl! Zwar entscheidet sich der 22-Jährige wieder für die falsche Ecke und spielt damit dem Argentinier eigentlich direkt auf den Schläger, der trifft die Kugel aber zu früh und feuert ins Netz.

0:2

Was der Schwartzman an der Grundlinie rennt und arbeitet ist gigantisch! Zverev versucht ihn mit einem Stopp zu überraschen, spielt diesen aber zu hoch - doch der Argentinier tut ihm dennoch den Gefallen und retourniert ins Aus. Spielball!

0:2

Wahnsinn! Der Argentinier hat auf alles eine Antwort und sucht dann selbst den Weg nach vorne. Zverevs Rückhand longline fliegt weit ins Aus, nächste Breakchance.

0:2

Stark! Schwartzman will den Hamburger am Netz mit einem irren Passierschlag düpieren, der reagiert aber sensationell und rettet sich mit dem Halbvolley.

0:2

Der Hamburger spielt mit viel Power, überzieht aber. Die Vorhand cross mit spitzem Winkel landet knapp im Korridor und schenkt Schwartzman den nächsten Breakball.

0:2

Und Zverev wackelt schon wieder, weil Schwartzman zweimal sehr stark antizipiert und schnell in der richtigen Ecke ist - 15:30!

0:2

Dann aber doch, el Peque (der Kleine) zieht auf 2:0 davon und bestätigt damit das frühe Break.

0:1

Fantastisch! Zverev kommt jetzt besser in das Match, ist extrem variantenreich - aber das braucht er auch gegen diesen Kämpfer auf der anderen Seite. Mit einem sagenhaften Überkopfvolley stellt er zum zweiten Mal auf Einstand.

0:1

Das ist das Spiel, das Sascha Zverev braucht! Der Argentinier flitzt in gewohnter Manier die Grundlinie auf und ab und bringt mit seinem hohen Tempo nahezu jeden Ball zurück. Aber der Winkel des Deutschen wird immer schwieriger, bis Schwartzman die Kugel nicht mehr um den Netzpfosten bringt.

0:1

Auch "el Peque", wie Schwartzman aufgrund seiner geringen Körpergrösse (1,68 Meter) genannt wird, tritt das Gaspedal bei den ersten beiden Aufschlägen durch, schiebt dann aber einen Rückhandfehler ohne Not nach.

0:1

Das darf doch echt nicht wahr sein!? Zweiter Doppelfehler, 0:1. Ohne Worte!

0:0

Ohje! Starker Return von Schwartzman, der die Serve-and-Volley-Pläne des 22-Jährigen pulverisiert. Breakchance!

0:0

Dann aber der erste Doppelfehler und ein erster längerer Ballwechsel, den Zverev mit einem Vorhandfehler beendet.

1. Satz

Schwartzman hat den Münzwurf gewonnen und Zverev den ersten Aufschlag aufgebrummt, der Hamburger zahlt es mit einem Ass und einem Servicewinner zurück. Auf geht's!

Kurz vor Beginn

Bencic hält sich den knappen Vorsprung und nutzt den ersten von insgesamt drei Matchbällen, um die Titelverteidigerin Osaka zu bezwingen (7:5, 6:4). Im Viertelfinale trifft die Schweizerin auf die Kroatin Donna Vekic, die sich gegen Jule Görges durchsetzen konnte (6:7, 7:5, 6:3). Damit ist der Court frei für Alexander Zverev, der nun als letzter deutscher Athlet die schwarz-rot-goldene Fahne hochhält. Der Hamburger steht schon in den Startlöchern.

Verzögerung

Bencic arbeitet weiter daran, die an Nummer 1 gesetzte Japanerin aus dem Turnier zu kegeln und legt das Break zum 3:2 vor. Pünktlich wird unser Match aber natürlich nicht mehr starten - vertreiben Sie sich doch bis dahin die Zeit im Ticker nebenan und drücken Sie Julia Görges die Daumen!

Arthur Ashe Stadium

Im Arthur Ashe Stadium, also dem Center Court der US Open, wird auch Alexander Zverev gleich auflaufen, zuvor aber findet dort noch ein Achtelfinale der Damen statt. Naomi Osaka, die hier vor einem Jahr als erste japanische Tennisspielerin ein Grand-Slam-Turnier gewann und damit Titelverteidigerin ist, hat den ersten Satz gegen die Schweizerin Belinda Bencic 5:7 verloren. Satz 2 hat in diesem Moment begonnen, wir halten Sie auf dem Laufenden, sollte sich der Start unseres Matches verzögern.

Das Turnier

Bleibt noch ein Moment Zeit für ein paar Worte zur Veranstaltung selbst. Die US Open sind alljährlich das vierte und letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres und für Teilnehmer aller Art offen. Die erste Austragung fand 1881 statt, 1978 zog man schliesslich nach Flushing Meadows, wo das Turnier seitdem ausgetragen wird - wobei zunächst das Louis Armstrong Stadium als Center Court diente, bis man dort 1997 das Arthur Ashe Stadium erbaute, das mit 22.547 Sitzplätzen die mit Abstand grösste Tennisanlage der Welt ist. Bis einschliesslich 1974 wurde bei den US Open übrigens auf Rasen gespielt, ehe man zunächst für drei Jahre auf Sandplätze wechselte. Seit 1978 wird auf Hartplatzbelag um die Krone gerungen.

Titelträger

Apropos Titel und Preisgelder: US-Open-Rekordsieger im heutigen Turniermodus sind Jimmy Connors, Pete Sampras und Roger Federer mit jeweils fünf Siegen. Federer gewann seine fünf Titel dabei sogar in Serie, während Connors das Kunststück gelang, die US Open als einziger Spieler auf drei verschiedenen Belägen zu gewinnen. Titelverteidiger ist der Serbe Novak Djokovic, der vor zwölf Monaten Juan Martin Del Potro (ARG) bezwang und seinen insgesamt dritten Erfolg in New York feierte - gestern musste er allerdings bereits verletzungsbedingt aufgeben.

Head-2-Head

Im direkten Vergleich steht es aktuell remis, Schwartzman setzte sich 2014 in Kitzbühel durch, vier Jahre später revanchierte sich Zverev beim Masters in Paris. Viele andere Zahlen sprechen aber natürlich deutlich für die deutsche Nummer 1, unter anderem die Titel (11:3) und das gewonnene Preisgeld (über 17 Millionen US Dollar vs. 6 Millionen).

Schwartzman in New York

Bei den Grand Slams lief es allerdings nicht wirklich rund für den Mann aus Buenos Aires, bei den Australian Open und Wimbledon steht jeweils die 3. Runde zu Buche, in Paris war sogar schon nach dem zweiten Match Endstation. Allerdings: Wie es sich anfühlt, bei den US Open das Viertelfinale zu erreichen, weiss Schwartzman bereits. 2017 setzte sich der Argentinier im Achtelfinale gegen Lucas Pouille (FRA) durch, unterlag eine Runde später allerdings dem Spanier Pablo Carreno Busta - sein bislang bestes Abschneiden bei einem Grand Slam.

Schwartzman 2019

Auch über die Favoritenrolle lässt sich sicherlich streiten, immerhin hat der kleine Argentinier deutlich mehr Ausreisser nach oben zu verzeichnen: Halbfinale in Sydney zum Auftakt, Finale im Einzel und Doppel von Buenos Aires, Halbfinale in Rom, Viertelfinale in London und zuletzt der Turniersieg in Mexiko sowie das Achtelfinale in Cincinnati. Der 27-Jährige spielt eine solide Saison und darf nie unterschätzt werden.

Zverev in New York

Die Chancen dazu stehen gar nicht so schlecht - zumindest auf dem Papier. Denn gegen Diego Schwarzman (ARG/21 der Welt) ist der Deutsche ebenso leichter Favorit, wie gegen Gael Monfils (FRA/13) oder Pablo Andujar (SPA/70), die im Viertelfinale warten würden. Allerdings muss man auch dazu sagen: Trotz des bisherigen Erfolges ist von Lockerheit und Souveränität bei Zverev auch in New York bislang wenig zu sehen, gegen Radu Albot (nach 2-Satz-Führung) und Frances Tiafoe kämpfte sich der Hamburger jeweils in fünf Sätzen durch, gegen Aljaz Bedene musste er sogar einen Satzrückstand aufholen.

Zverev bei Grand Slams

Nun also die grosse Frage: Wohin geht die Reise in diesem Jahr? Schon jetzt hat der Hamburger bei den US Open eine neue Bestmarke erreicht, ein Achtelfinale hat er beim vierten Grand Slam des Jahres noch nie erreicht. Überhaupt stand der 22-Jährige bei den vier grössten Turnieren erst zweimal unter den besten Acht (2018 und 2019 bei den French Open), zu wenig für die eigenen Ansprüche und immer wieder Futter für seine Kritiker. Platzt ausgerechnet nun der Knoten? Mit einem Halbfinale oder gar Finale bei einem Grand Slam würde sich Zverev lautstark zurückmelden!

Rückblick

Und wie es der Sport oft so will, wäre das natürlich wieder eine Geschichte für sich! Denn gewissermassen würde sich mit einem Triumph bei den US Open ein Kreis schliessen, genau vor zwölf Monaten begann nämlich die Zusammenarbeit mit Ivan Lendl. Sicher wäre es überzogen und unfair dem einstigen Weltklasse-Athleten (270 Wochen Weltranglistenerster!) zu unterstellen, dessen Betreuung wäre der Anfang vom Ende gewesen, doch wie eingangs angedeutet hing die Talfahrt von Zverev auch mit Lendl zusammen. 2018 endete das Turnier für den Hamburger übrigens in der 3. Runde.

Quo vadis, Sascha?

Schon in der letzten Saison, sportlich und privat von deutlich mehr Erfolgen gezeichnet, feierte der 22-Jährige zum Jahresende seinen grössten Triumph, gewann bei den ATP-Finals endlich einen bedeutenderen Titel (als erster Deutscher seit Boris Becker 1995 und jüngster Spieler aller Zeiten!) und festigte seinen Stellung als "Best-of-the-Rest" hinter dem magischen Trio Novak Djokovic, Rafael Nadal und Roger Federer. "Das ist mit Abstand der wichtigste Titel, den ich bisher gewonnen habe. Ich kann es kaum beschreiben, es ist unglaublich", freute sich Zverev nach dem Sieg gegen Djokovic. Nun schnuppert er erneut an seinem grössten sportlichen Erfolg, oder zumindest einem weiteren Meilenstein.

Brustlöser?

Eigentlich ist es eine Saison komplett zu vergessen für Alexander "Sascha" Zverev, voller sportlicher und privater Tiefpunkte: Das Liebesaus, der hässliche Streit mit seinem Ex-Manager und die unglücklich wirkende Zusammenarbeit mit Trainer Ivan Lendl bis hin zur Trennung, dazu die ständigen sportlichen Rückschläge - dem jungen Hamburger sollte 2019 rein gar nichts gelingen. Doch vor dem Jahresabschluss könnte es ein versöhnliches Ende geben, gibt es das Deja-vu? Packen wir es an!

vor Beginn

Herzlich willkommen bei den US Open zur Achtelfinalpartie zwischen Alexander Zverev und Diego Schwartzman.

Alexander Zverev spielt gegen Frances Tiafoe
© Jürgen Hasenkopf
Alexander Zverev

Alexander Zverev war nach seinem Viersatz-Sieg über Aljaz Bedene happy. Ein richtig guter Spieler sei der - und natürlich fühle es sich gut an, zum ersten Mal in New York in der zweiten Turnierwoche zu stehen. Erstmals im Turnierverlauf musste der Weltranglisten-Sechste hierbei nicht über die volle Distanz gehen wie zuvor gegen Radu Albot und Frances Tiafoe, sondern siegte in vier Sätzen, wenn auch in stolzen 3 Stunden und 36 Minuten./

Aber Zverev wollte nicht zu sehr feiern. Denn: "Das ist kein Halbfinale, kein Finale. Ich will mich weiter verbessern und Matches gewinnen", stelle er auf Eurosport klar.

Während der Hamburger vor allem mit Fragezeichen um seinen Aufschlag in New York anreiste, hat er diesen mittlerweile wieder zur Waffe gemacht. Zwar fabrizierte Zverev auch gegen Bedene 7 Doppelfehler, allerdings auch 25 Asse - eine starke Bilanz! "Wenn Zverev gut aufschlägt, kann er jeden Gegner der Welt schlagen", urteilte Boris Becker. Becker hatte den Aufschlag einst als "Spiegelbild der Tennisseele" beurteilt, und wenn man danach geht, scheint Zverev wieder obenauf.

Ein etwas spezielleres Aufschlagtraining absolvierte der 22-Jährige an seinem spielfreien Sonntag: Zum Ende des Trainings stand ihm Bethanie Mattek-Sands gegenüber und versuchte, zu returnieren - mal mit, mal ohne Erfolg. Auch das zeigt: Zverev ist einigermaßen entspannt - ein gutes Zeichen.

Zverev-Gegner Schwartzmann in Hartplatz-Form

Im Achtelfinale bekommt es Zverev nun mit Diego Schwartzman zu tun, der Argentinier konnte im Gegensatz zu Zverev bislang Kräfte sparen, siegte gegen Robin Haase, Jahor Herassimau und Tennys Sandgren jeweils in drei Sätzen.

Der 27-Jährige stand 2017 bereits im Viertelfinale von Flushing Meadows, und auch wenn er lieber auf Sandplatz spielt, ist er auf Hartplatz ebenso daheim. Zuletzt holte Schwartzman hier seinen dritten ATP-Turniersieg (den ersten auf Hartplatz), im August beim Turnier in Los Cabos.

Aktuell ist Schwartzman auf Platz 21 im ATP-Ranking notiert.

Im direkten Vergleich steht es 1:1 - Schwartzman siegte 2014 in Kitzbühel gegen den damals erst 17-jährigen Zverev mit 6:0, 6:1, beim Paris-Masters 2018 gewann Zverev mit 6:4, 6:2.

Wann spielt Zverev gegen Schwartzman?

Das Match zwischen Alexander Zverev und Diego Schwartzman ist als zweites Spiel nach 18 Uhr MESZ im Arthur Ashe Stadium angesetzt, nach dem Duell zwischen Naomi Osaka und Belinda Bencic. Eurosport überträgt im TV und Stream via Eurosport Player und DAZN, im Liveticker seid ihr bei uns bestens versorgt!

Spannung bis zum Schluss! Wer holt sich in diesem Jahr den Titel? Setzt bei ComeOn mindestens 3x €10 US Open-Einzelwetten bei einer Mindestquote von 2.0. und habt die Chance auf einen Tennisschläger von Maria Sharapova, eine 10-Euro-Gratiswette sowie 10 Freispiele für den Slot Centre Court. Teilnahme ab 18. Glücksspiel kann süchtig machen. Hilfe unter www.bzga.de.

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Zverev Alexander

von Florian Goosmann

Montag
02.09.2019, 13:05 Uhr
zuletzt bearbeitet: 03.09.2019, 07:41 Uhr

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