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US Open – Halbfinale Herren: Daniil Medvedev vs Grigor Dimitrov im TV, Livestream und Liveticker

Daniil Medvedev spielt am Freitagabend das erste Halbfinale der US Open 2019 gegen Grigor Dimitrov – und gegen das New Yorker Publikum. Das Match seht ihr live auf Eurosport, via Livestream im Eurosport Player – im Liveticker seid ihr bei uns dabei!

von Florian Goosmann
zuletzt bearbeitet: 07.09.2019, 11:31 Uhr

tennisnet.com Live Ticker

[Aktualisieren]

7:6, 6:4, 5:3

Zu Recht, Servicewinner, Matchball Nummer drei.

7:6, 6:4, 5:3

Elftes Ass zum 30:15. Und den exakt selben Ball will Medvedev wiederhaben.

7:6, 6:4, 5:3

Anfang und Ende eines Satzes sind in diesem Spiel zwei völlig verschiedene Matches. Nun regieren wieder der Kampf, lange Rallys und tolle Schläge. Den ersten Punkt holt sich Medvedev, dann spielt Dimitrov eine tolle Vorhand longline gegen die Laufrichtung zum 15:15.

7:6, 6:4, 5:3

Pflicht gerade so erfüllt. Dimitrov wehrt zwei Matchbälle ab und rettet sich ins nächste Spiel. Nun serviert Medvedev zum Finaleinzug. Was acht der Kopf des Russen?

7:6, 6:4, 5:2

Und jetzt holt sich Dimitrov den Vorteil mit einem mutigen Netzangriff. Mit einem schwierigen Volley, der genau ins Eck geht, belohnt er sich für den Mut.

7:6, 6:4, 5:2

Rahmentreffer! Das hatten wir heute noch gar nicht. Fast gar nicht hatten wir einen Servicewinner von Dimitrov. Dementsprechend kam dieser zur rechten Zeit.

7:6, 6:4, 5:2

Matchball Nummer zwei. Dimitrovs Vorhand landet im Aus.

7:6, 6:4, 5:2

Verschenkt. Diesmal Medvedev mit dem unnötigen Rückhandfehler.

7:6, 6:4, 5:2

Matchball! Wieder eine lange Rally, wieder viel Grundlinie und nur Sicherheit, dann die Rückhand Dimitrovs hinter die Grundlinie.

7:6, 6:4, 5:2

Die Rallys werden wieder länger, viel Sicherheit jetzt wieder bei beiden Spielern. Dimitrovs Vorhand geht ins Netz, 30:30. Match- oder Spielball?

7:6, 6:4, 5:2

Den nächsten holt sich Dimitrov nach einem langen Grundlinienduell mit einem präzisen Rückhandwinner. 30:15.

7:6, 6:4, 5:2

Dimitrov serviert gegen den Matchverlust. Die ersten beiden Punkte werden geteilt.

7:6, 6:4, 5:2

Dimitrov schliesst mit dem Ballwechsel eigentlich schon ab, retourniert halbherzig, doch der Aus-Schrei kommt (zu Recht) nicht. Also muss der Vorhandwinner her. Doch es ist nur ein Strohfeuer, per Servicewinner holt sich Medvedev das 5:2 und ist ganz nah dran am ersten Grand-Slam-Finale seiner Karriere.

7:6, 6:4, 4:2

Medvedev hält den Ball lange im Spiel und kann gerade wieder darauf wetten, dass Dimitrov den Fehler macht. 40:15.

7:6, 6:4, 4:2

Auch das 0:30 schenkt der Bulgare her, dann geht ein Angriff aber glatt: Gute Tempoverschärfung mit der Vorhand, dann der Smash am Netz. 30:15.

7:6, 6:4, 4:2

Das 0:15 liegt bereit, doch Dimitrov greift nicht zu. Seine einfache Vorhand cross aus der Mitte des Feldes muss eigentlich nur ins Feld, doch sie landet seitlich im Aus.

7:6, 6:4, 4:2

Einen Punkt holt sich Medvedev noch mit einem offensiven Return, letztlich ist es aber ein sicheres Spiel für Dimitrov. Doch das Break muss her!

7:6, 6:4, 4:1

Schönes Aufschlagspiel von Dimitrov, per Serve and Volley stellt er auf 30:0, per Forced Error auf 40:0.

7:6, 6:4, 4:1

Einen Punkt gibt der Russe noch ab, dann retourniert Dimitrov aber ins Aus und Medvedev bestätigt das Break in nicht einmal zwei Minuten. 4:1, das muss doch jetzt eigentlich die Vorentscheidung sein.

7:6, 6:4, 3:1

Viele, viele Big Points gerade für Medvedev. Mit einem ganz nüchternen, unspektakulären, fast schon einfachen Spiel stellt er in Windeseile auf 40:0.

7:6, 6:4, 3:1

Und der sitzt, die Vorhand geht deutlich ins Aus. Nach den Erfahrungen aus Satz 2 spare ich mir das aus dem Fenster lehnen und sage: Das heisst gar nichts.

7:6, 6:4, 2:1

... und spielt den Doppelfehler. Autsch. Zwei Breakbälle für Dimitrov.

7:6, 6:4, 2:1

Dimitrov in Not. Zwei Bälle landen ohne Not im Netz. 15:30. Dimitrov lässt sich Zeit ...

7:6, 6:4, 2:1

Und den nutzt Medvedev kompromisslos per Servicewinner.

7:6, 6:4, 1:1

Dimitrov dominiert den Ballwechsel - gewinnt ihn aber nicht! Medvedev bringt alles zurück, auch sein Lob von der Grundlinie sitzt. Der folgende Tweener misslingt und statt Breakball, der eigentlich offen lag, gibt es Spielball.

7:6, 6:4, 1:1

Mit einem fies-glücklichen Netzroller schnuppert Dimitrov bei 0:30 am Break. Per Ass stellt Medvedev aber auf 15:30, dann versemmelt Dimitrov einen Volley am Netz.

7:6, 6:4, 1:1

Und per Smash holt er sich das Spiel. Flotter Auftakt in Satz 3. Untypisch für dieses Match.

7:6, 6:4, 1:0

Das wird jetzt spannend zu sehen sein, ob Dimitrov gebrochen ist, oder er um alles kämpft. Die Fitness für fünf Sätze hat er, das hat er gegen Federer bewiesen. Das erste Aufschlagspiel sitzt schon mal, schnell steht es 40:0.

7:6, 6:4, 1:0

Konsequenter Start des Russen, drei Mal kommt der erste Aufschlag und auch über den zweiten gewinnt Medvedev bei 40:0 den Punkt. Zu Null werden die Seiten gewechselt.

3. Satz

Medvedev beginnt Satz 3. Ist es der letzte im ersten Halbfinale?

Zwischenfazit

Autsch, das tut weh. Auch den zweiten Satz verliert Dimitrov, obwohl er nicht der schlechtere Spieler ist. Doch Medvedev strahlt mehr Siegermentalität aus, gewinnt die ganz wichtigen Punkte. Den Anfang des Satzes konnte man sich wie in Satz 1 schon sparen, ab der Hälfte nahm das Spiel aber wieder gehörig Fahrt auf. Die Ballwechsel sind lang, meistens hochklassig und spannend. Und obwohl alles so ausgeglichen ist, steht Dimitrov mit dem Rücken zur Wand.

7:6, 5:4

Und der zweite ist harmlos. Doch so richtig traut sich Medvedev nicht in die Offensive, retourniert auf Sicherheit. Und es zahlt sich aus: Dimitrovs Rückhand geht ins Netz und Medvedev geht mit 2:0 in Front!

7:6, 5:4

Erster Aufschlag ins Netz.

7:6, 5:4

Nächste Chance vergeben, der Rückhandslice geht ins Netz. Dann wieder eine längere Rally, Dimitrov geht ans Netz - und kassiert den Passierschlag! Und urplötzlich hat Medvedev den Satzball.

7:6, 5:4

Jetzt macht es echt wieder Spass, zuzusehen. Das ist halbfinalwürdig. Medvedev dominiert den Ballwechsel, bereitet einen Netzangriff gut vor und vollendet. Nächster Einstand, doch per Servicewinner holt sich Dimitrov den Vorteil schnell wieder zurück.

7:6, 5:4

Das Arthur Ashe wird verwöhnt. Beide Spieler kämpfen wie die Löwen. Zwei Volley bekommt Medvedev mit ganz viel Leidenschaft retourniert. Der dritte ist dann endgültig unerreichbar. Vorteil Dimitrov.

7:6, 5:4

Bulgarische Kraftworte kann ich leider nicht übersetzen. Es beweist aber, dass Dimitrov sehr unzufrieden ist, dass er diesen Ball verliert. Medvedev wirkt sehr fokussiert, Dimitrov wackelt.

7:6, 5:4

Nein. Schwacher Aufschlag, noch schwächerer Return ins Aus. 40:30. Das war eigentlich eine gute Chance für Medvedev.

7:6, 5:4

Wer hätte das gedacht, auch das nächste Aufschlagspiel, diesmal von Dimitrov, wird kein Kinderspiel. 30 beide. Bekommt Medvedev einen Satzball?

7:6, 5:4

Und dann geht plötzlich alles ganz schnell. Servicewinner, Ass, 5:4. Der sichtlich pumpende Medvedev rettet sein Spiel über die Linie. Wenn sich das mal nicht rächt für den Bulgaren.

7:6, 4:4

Langsam wird es irre, was ein verrücktes Spiel jetzt. Dimitrov wähnt sich schon als Sieger, doch Medvedev kratzt einen Ball noch von der Grundlinie zurück. Dimitrov ist sichtlich überrascht, dass der Ball zurückkommt und lässt den Ball am Netz stehend klatschen. Auch den erläuft Medvedev noch, doch dann kann Dimitrov per Passierschlag den Punkt sichern.

7:6, 4:4

Aber wenn Dimitrov den Fehler nicht macht, holt er meistens auch den Punkt. Doch ein Servicewinner von Medvedev bringt diesmal den schnellen Vorteil.

7:6, 4:4

Fast das gleiche Spielchen, doch diesmal vergeigt es Dimitrov. Erneut holt er seinen Gegner ans Netz, der kann aber retournieren und der Volley von Dimitrov ist harmlos. Das Feld ist offen, Medvedev hält den Schläger rein und holt sich den nächsten Vorteil.

7:6, 4:4

Doch Dimitrov wehrt bravourös ab. Er holt Medvedev mit einem tollen Stopp ans Netz und vollendet dann mit dem Volley-Lob.

7:6, 4:4

Doch es folgt die Rückhand ins Aus und es geht über Einstand. Den ersten Vorteil holt sich Medvedev, weil Dimitrovs Rückhand-Slice im Netz landet.

7:6, 4:4

Und die Spieler pumpen dadurch, vor allem Medvedev atmet schwer. Er kostet die Servicetime voll aus, verschenkt sogar eine Challenge, um durchzuatmen. Es zahlt sich aus: Per Ass stellt der Russe auf 40:30.

7:6, 4:4

39 Schläge! Irre. Die mit Abstand längste Rally des Spiels. Da waren allerdings auch viele Slice dabei, doch gerade die haben die Sache erst so kompliziert gemacht. Medvedev ist am Ende der geduldigere Spieler und profitiert vom Ball ins Aus seines Gegners.

7:6, 4:4

Schöner Ball von Dimitrov, anstatt sich mit der Rückhand zu retten, packt er einen tollen Schlag longline aus, dem Medvedev nur hinterhergucken kann. Wieder geht es über 15 beide.

7:6, 4:4

Doch Dimitrov belohnt sich und holt sich das Spiel ohne grössere Probleme.

7:6, 4:3

Schöner, langer Ballwechsel. Allerdings ohne das ganz grosse Spektakel. Beide Spieler retournieren von der Grundlinie solide, zum Angriff bläst keiner so richtig. Dann forciert Dimitrov aber das Tempo und punktet mit einem Vorhandwinner. Es war allerdings "nur" der Punkt zum 15:15.

7:6, 4:3

Medvedev eilt auf 40:0 davon. Nicht, weil er so grandios serviert, sondern weil sein Gegner die Fehler begeht. Dann gönnt sich Medvedev seinen achten Doppelfehler. Er bleibt folgenlos, weil Dimitrov erneut patzt.

7:6, 3:3

Und mit einer unerreichbaren Vorhand longline stellt Dimitrov auf 3:3.

7:6, 3:2

Noch ein guter erster Aufschlag, Medvedevs Notball schmettert Dimitrov zum 30:30. Und weil Medvedev ein Grundlinienduell verliert, steht es 40:30.

7:6, 3:2

Mal ein Servicewinner von Dimitrov, das sahen wir selten bislang. Dann aber ein schöner, überraschender Passierball von Medvedev und Dimitrovs Vorhand ins Netz. 15:30.

7:6, 3:2

Mit einem tollen Vorhandwinner stellt Dimitrov alles wieder in die Reihe. Ein kurioses Auf und Ab bislang in diesem ersten Halbfinale. Sowohl was das Niveau, als auch den Spielverlauf angeht.

7:6, 3:1

Siebter Doppelfehler, vierter Breakball für Dimitrov.

7:6, 3:1

Und den dritten verteidigt Medvedev mit einem Servicewinner, es geht wieder über Einstand.

7:6, 3:1

Es zieht sich bislang durch dieses Spiel, dass Dimitrov die entscheidenden Bälle nicht gewinnt. So hat er auch Satz 1 abgegeben, obwohl er der bessere Spieler war. Zwei Breakbälle sind schon mal futsch.

7:6, 3:1

Und dann vollendet Dimitrov einen Netzangriff erfolgreich und hat drei Breakbälle. Hat hier jemand was von entscheidender Phase gefaselt? So ein Unfug...

7:6, 3:1

Aber Medvedev sollte heute auch keinesfalls in den Himmel gelobt werden. Zwei, Entschuldigung, dumme Fehler bringen ihn mit 0:30 ins Hintertreffen.

7:6, 3:1

Medvedev holt sich das Spiel, Dimitrov wackelt bedenklich! Der Bulgare geht ans Netz, spielt aber zwei schwache Volleys. Den zweiten kann Medvedev mit der Rückhand am Gegner vorbei retournieren.

7:6, 2:1

Abgewehrt. Dann muss Dimitrov wieder über den Zweiten gehen, es folgt die Rally - und Dimitrovs Slice ins Aus. Nächste Breakchance für Medvedev. Es knistert, das könnte jetzt schon eine ganz entscheidende Situation sein.

7:6, 2:1

Doch Dimitrov nutzt seine Chance nicht, es geht über Einstand. Dimitrovs Aufschläge sind alles andere als zwingend, zwei Asse sprechen Bände. Und weil seine Rückhand hinter der Grundlinie landet, hat Medvedev Breakball. Randnotiz: Dimitrov scheitert auch mit seiner fünften Challenge in diesem Spiel.

7:6, 2:1

Und den holt er sich. Eigentlich muss er mit seinem ersten Schlag am Netz schon vollenden, doch Medvedev bekommt den Volley nochmal zurück. Den kann Dimitrov dann aber erfolgreich schmettern.

7:6, 2:1

Dann mal ein guter Netzangriff von Dimitrov, doch es folgt die nächste, zu lang geratene Vorhand. 30:30, wichtiger Punkt jetzt für den Bulgaren.

7:6, 2:1

Im Gegensatz zum spannenden Finish in Satz 1 ist das Niveau wieder etwas gesunken. Jeweils ein unnötiger Fehler auf beiden Seiten, 15:15.

7:6, 2:1

Mehr aber nicht. Die Vorhand geht seitlich ins Netz und Medvedev geht mit 2:1 in Front. Schon Dimitrovs sechster Unforced Error im zweiten Satz.

7:6, 1:1

Oder auch nicht. Jetzt mal ein Fehler Medvedevs, dann ein toller Returnwinner mit der Vorhand. Dimitrov zuckt nochmal.

7:6, 1:1

Ein Ass, eine schlampige Rückhand, ein Servicewinner. Medvedev stabilisiert sich, 40:0.

7:6, 1:1

Das war nichts. Mit seinem vierten Unforced Error schenkt Dimitrov sein Break wieder her, das auch noch zu Null.

7:6, 0:1

Schwache Vorhand von Dimitrov, die geht deutlich ins Aus. Drei Chancen zum Re-Break für Medvedev.

7:6, 0:1

Sehen wir wie in Satz 1 gleich zwei frühe Breaks?! 0:30!

7:6, 0:1

Und nutzt die. Medvedevs Rückhand geht ins Aus.

7:6, 0:0

Und weil Medvedevs Netzangriff gründlich in die Hose geht, hat Dimitrov die frühe Breakchance.

7:6, 0:0

Spielball Medvedev, Smash Dimitrov. Nächster Einstand.

7:6, 0:0

Doch Medvedev hat weiter Probleme, das ist nach wie vor nicht sein 1A-Spiel. Zwei unerzwungene Fehler stellen auf 40 beide.

7:6, 0:0

Dreht das Spiel aber mit zwei guten ersten Aufschlägen und einem Ass. 40:15.

2. Satz

Medvedev beginnt den zweiten Satz. Mit einem Doppelfehler.

Zwischenfazit

Obwohl Dimitrov zwei Punkte mehr holt, gewinnt Medvedev nach über einer Stunde einen ganz engen, umkämpften und intensiven ersten Satz. Kein Wunder, dass die Entscheidung im Tie-Break her musste, und auch der war so knapp wie möglich. Dimitrov ist eigentlich der bessere Spieler und muss sich hinterfragen, wie er diesen wichtigen ersten Satz abgeben konnte. Das könnte direkt mal ein ganz wichtiger Schritt für Medvedev gewesen sein.

7:6

Medvedev geht in Führung! Dimitrovs Vorhand gerät zu lang und der Russe gewinnt den Tie-Break mit 7:5.

6:6

Wer holt sich den Satzball? Kein Wunder, dass dieser Ballwechsel wieder lange dauert. Keiner will den Fehler machen. Einer muss es aber tun. Und das ist Dimitrov. Die Vorhand geht ins Netz und Medvedev hat Satzball.

6:6

Pustekuchen. Rückhand ins Aus, 5:5. Ist das eng hier.

6:6

Beiden Spielern ist die Nervosität anzumerken. Medvedev retourniert einen harmlosen Aufschlag hinter die Grundlinie. Kann sich aber mit zwei eigenen Aufschlägen den ersten Satz jetzt holen.

6:6

Per Doppelfehler schenkt Medvedev seinen kleinen Vorteil ab. Und Dimitrov schenkt direkt zurück. Ebenfalls Doppelfehler, Dimitrovs erster, zur absoluten Unzeit. 5:3 für Medvedev.

6:6

Dimitrovs Return ist zu lang. Beim Stand von 4:2 für Medvedev werden die Seiten getauscht.

6:6

Und mit einer starken Vorhand, die Dimitrov nicht zurückkriegt, dreht Medvedev den Tie-Break. 3:2!

6:6

Dimitrov hat für den Tie-Break eine Challenge zurückbekommen - und verbrät die direkt wieder. Am Netz wird er zu einem Halbvolley gezwungen, den er als Stopp spielt und knapp seitlich im Aus landet.

6:6

Einmal konnte Dimitrov seinem Gegner den Aufschlag abnehmen, mit einem minimalen Vorteil geht er in seine beiden Aufschläge.

6:6

Mit dem zweiten Aufschlag holt sich Medvedev den nächsten Vorteil. Und nutzt ihn diesmal, weil Dimitrovs Vorhand an der Netzkante hängen bleibt. Medvedev rettet sich ins Tie-Break. Dimitrov ist der bessere Spieler. Doch im Tie-Break ist natürlich alles möglich.

5:6

Nächster Einstand. Medvedev rutscht im Verteidigungs-Modus an der Grundlinie leicht aus und bekommt dann nur einen Panikball zurück. Und den kann Dimitrov zurückschmettern.

5:6

Mutiger, offensiver Angriff von Medvedev, der den langen Ballwechsel verhindern will, eine schwierige Vorhand ins Feld bringt, die Dimitrov nicht retournieren kann. Es folgt das Ass, und prompt hat Medvedev Spielball.

5:6

Oh ja! Medvedev hat Probleme. Rückhand ins Netz, Satzball Dimitrov.

5:6

Doch Medvedev begeht den Doppelfehler und den Unforced Error. 40 beide! Kann Dimitrov den Tie-Break verhindern?

5:6

Nächster Punktgewinn für Medvedev, diesmal, weil Dimitrovs Vorhand Aus gegeben wird. Auch das war wieder haarscharf und wäre eine Challenge definitiv wert. Doch Dimitrov hat keine mehr! So steht es 40:15.

5:6

Licht und Schatten bei Medvedev: Eine einfache Rückhand geht ins Aus, dann folgt das Ass. Und dann eine fantastische Vorhand, die der Russe nach einer kraftvollen Vorhand seines Gegners noch aus dem Eck holt. Dimitrov verbraucht seine letzte Challenge, 30:15.

5:6

Return ins Aus, das ist das zweite Aufschlagspiel zu Null für Dimitrov in Folge. Den Tie-Break hat der Bulgare schon mal sicher.

5:5

Ganz starker Passierschlag von Dimitrov, der einen eigentlich sehr guten, eingesprungenen Rückhandreturn von Medvedev aus dem Eck kratzt und dessen Netzangriff dann wunderbar kontert. Und dank zweier Servicewinner eilt er auf 40:0 davon.

5:5

Dann spielt Dimitrov zwei Bälle ins Aus und alles ist wieder ausgeglichen.

4:5

Doch insgesamt bleibt das Spiel eng und umkämpft. Guter Winner Dimitrov, Servicewinner Medvedev, Doppelfehler. 30:30.

4:5

Das bislang deutlichste Aufschlagspiel des Spiels. Die Ballwechsel sind kurz und knapp. Dimitrov spielt sein zweites Ass. Und stellt zu Null auf 5:4.

4:4

Dann ist das Spiel aber doch relativ schnell weg. Servicewinner mit dem Zweiten, dann hat Medvedev Glück mit einem Netzroller. 4:4!

3:4

Gutes Timing von Medvedev, er geht zur rechten Zeit ans Netz vor und schmettert sich zum 15:15. Es folgt erneut eine dieser langen Rallys, von der Grundlinie geführt. Dimitrovs Vorhand geht dann knapp ins Aus. Es rattert in seinem Kopf. Challenge, oder nicht? Doch der Bulgare hat nur noch eine! Und spart sie sich auf. Gute Entscheidung, denn kurz darauf spielt er einen Vorhandwinner zum 30:30 und bleibt ohnehin dran.

4:3

Schlag des Spiels bislang von Dimitrov. Der Rückhand-Slice aus dem Nichts ist überragend und landet von der Grundlinie mit ganz viel Spin ganz knapp hinter der Netzkante und geht seitlich weg. Den bekommt Medvedev nicht wieder ins Feld. In der Folge belohnt Dimitrov sich selbst mit einem Servicewinner und hält so sein Spiel.

3:3

Versemmelt. Medvedev will korrekterweise einen schwachen zweiten Aufschlag angreifen, retourniert mit der Rückhand aber deutlich ins Aus. Es geht über Einstand.

3:3

Doch es geht über 30 beide. Und den folgenden, wichtigen Punkt gewinnt nach erneut längerer Rally Medvedev, weil Dimitrovs Vorhand knapp im Aus landet. Breakchance für Medvedev!

3:3

In den langen Rallys hat Dimitrov aber die Hosen an. Er spielt variabler, schickt seinen Gegner rechts und links die Grundlinie entlang. Und dann der schöne, einhändige Rückhandwinner die Linie runter. 15:15.

3:3

Wenn der erste Aufschlag kommt und die Rallys kurz bleiben, fühlt Medvedev sich wohl. So wie jetzt. Zu 15 hält er ganz sicher sein Aufschlagspiel.

2:3

Einen Punkt gibt Dimitrov noch ab, dann leitet er einen Netzangriff mit einer schnellen Vorhand gut ein und vollendet mit dem erfolgreichen Smash. Partie gedreht, der Bulgare ist nun voll im Spiel. Und Medvedev nicht.

2:2

Von den letzten zehn Ballwechseln hat Dimitrov neun gewonnen. Das ist stark. Und dann der Servicewinner zum 40:0.

2:2

Medvedev geht ans Netz - und spielt einen kläglichen Stopp. Den erläuft und retourniert Dimitrov ohne Probleme, Medvedev kann nur hinterherschauen. 2:2!

2:1

Dimitrov ist der bessere Spieler jetzt, wird langsam wirklich warm und spielt dominant. Schöner, krachender Vorhandwinner cross, dafür gibt es erneut zwei Breakbälle.

2:1

Auch Medvedev bekleckert sich mit seinem ersten Aufschlag nicht gerade mit Ruhm, 4 von 10. Und mit dem zweiten hat Dimitrov aktuell keine Probleme, die folgenden Rallys kann er beide gewinnen. 15:30!

2:1

Dimitrov wird ein bisschen besser. Zwei Mal schlägt Medvedev knapp ins Aus, dann holt sich der Bulgare sein erstes Spiel mit einem Servicewinner.

2:0

Das ist wahrlich noch keine Zauberei, was die beiden Spieler hier liefern. Dimitrov hat erst einen einzigen ersten Aufschlag rüber gebracht. Beide Spieler sind glücklich, wenn sie den Ball zurückbringen können. Und noch glücklicher, wenn der Gegner es nicht schafft. 15:15.

2:0

Und weil Dimitrovs Rückhand-Slice im Aus landet, kann Medvedev sein Break doch noch bestätigen.

1:0

Mit einem schönen Passierball und einem Servicewinner wehrt der Russe aber beide ab. Und mit dem ersten Ass der Partie holt er sich den Vorteil.

1:0

Medvedev wackelt zwei Bälle noch übers Netz, dann landet seine Rückhand aber genau dort. Breakbälle für Dimitrov.

1:0

Dann folgt ein Returnfehler, dann der nächste Doppelfehler. Beide Spieler scheinen auf ganz schön wackeligen Füssen zu stehen.

1:0

Und Medvedev startet seinerseits mit einem Doppelfehler. Passt irgendwie.

1:0

Das war ein sehr schwaches und nervöses Aufschlagspiel des Bulgaren. Medvedev reicht es, die Bälle zurückzubringen. Die nächste Vorhand geht seitlich ins Aus und Medvedev sichert sich zu Null das frühest mögliche Break.

0:0

Und nochmal zu lang, da hilft auch die erste Challenge nichts. Drei Breakbälle pro Medvedev.

0:0

Gleich mal eine ellenlange Rally zu Beginn, das waren bestimmt 16,17 Schläge. Allerdings alle recht harmlos und ohne viel Tempo, letztlich schlägt Dimitrov einen Unforced Error ins Netz und lässt gleich einen nächsten, diesmal lang ins Aus, folgen. 0:30, kein guter Start.

1. Satz

Hinein ins erste Halbfinale, Dimitrov eröffnet den ersten Satz mit seinem ersten Service.

vor Beginn

It's raining cats and dogs in New York. Das braucht uns aber nicht zu kümmern, denn der Tennis-Tempel namens Arthur Ashe Stadium hat bekanntlich ein Dach. Spannend wird es aber sein, inwiefern die Lärmkulisse die Spieler beeinflusst. Einem pünktlichen Beginn steht aber nichts im Weg, gegen 22.15 Uhr sollte es losgehen.

H2H

Auf dem Weg ins Halbfinale schaltete Medvedev Prajnesh Gunneswaran, Hugo Dellien, Feliciano Lopez, Dominik Koepfer und Stan Wawrinka aus. Ausser bei seiner Auftaktpartie gegen Gunneswaran hat der Russe immer einen Satz abgegeben. Gegen seinen heutigen Gegner ist die Bilanz ausgeglichen. Zwei Mal gab es dieses Duell, auf Gras im Jahr 2017 gewann Dimitrov in drei, auf Hartplatz im selben Jahr gewann Medvedev in zwei Sätzen.

Medvedev

Auch heute geht der Bulgare als Aussenseiter in die Partie. Denn mit Medvedev trifft er auf den wohl formstärksten Spieler der Tour. Runner-Up in Washington, Runner-Up in Montreal, Triumph in Cincinnati und nun unter den besten vier Spielern in New York. Es ist das erste Major-Halbfinale für den 23-jährigen Russen, bisheriges Highlight war die vierte Runde in Melbourne in diesem Jahr. Ein Quantensprung also schon jetzt.

Dimitrov in New York

Es folgte ein Sturm bis ins heutige Halbfinale. Es ist Dimitrovs drittes bei einem Major. Andreas Seppi, Borna Coric, Kamil Majchrza und Alex de Minaur wurden auf dem Weg ins Viertelfinale ausgeschaltet. Und dort kam es dann zum elektrisierenden Duell mit Federer - das Dimitrov zur Überraschung vieler in fünf Sätzen gewann. Es war sein erster Sieg gegen den grossen Maestro. Randerscheinung: Nicht nur Federer war im Vorfeld höher gesetzt als Dimitrov, sondern auch jeder andere seiner Gegner auf dem Weg ins Halbfinale.

Dimitrov

Vor allem Dimitrov ist eine grosse Überraschung. Der erfahrene Bulgare ist zwar den meisten Tennisfans ein Begriff. Doch eine wirklich erfolgreiche Zeit hat er nicht hinter sich. Bis auf Rang 78 der Setzliste wurde der 28-Jährige mittlerweile durchgereicht - dabei beendete er das Jahr 2017 noch als Nummer 3. Besonders skurril: Seit seinem Erstrundenaus in Wimbledon bis zu den US Open hat Dimitrov fünf Spiele in vier Turnieren auf Hartplatz bestritten - und dementsprechend vier davon verloren.

Seminfinal I

Jener Nadal duelliert sich später mit Matteo Berrettini, doch zuerst geht es darum, wer seine Finalpremiere bei einem Grand Slam feiern darf: Die Nummer 5 der Welt, Daniil Medvedev, oder die ehemalige Nummer 3, Grigor Dimitrov. Sicherlich kein Halbfinale, das die Wettanbieter vor Turnierstart auf dem Zettel hatten.

Final4

Finalwochenende in Flushing Meadows! Zwei Wochen nach Turnierstart sind bei den Herren nur noch vier Spezialisten am Werk. Und die Wahrscheinlichkeit ist gar nicht mal so gering, dass der Bann der schier unbezwingbaren Top3, Novak Djokovic, Rafael Nadal, Roger Federer, bei diesem Major gebrochen wird. Schliesslich ist mit Nadal nur noch einer dieser grossartigen, gewöhnlich alles gewinnenden Riege vertreten.

Willkommen

Herzlich willkommen bei den US Open zur Halbfinalpartie zwischen Daniil Medvedev und Grigor Dimitrov.

Grigor Dimitrov
© Getty Images
Grigor Dimitrov

Wie gut konnte Daniil Medvedev die vergangenen beiden (freien) Tage nutzen, um seinen Körper wieder zusammenzubauen? Es ist vielleicht die entscheidende Frage vorm Halbfinale. Denn der 23-Jährige scheint nach zuletzt 21 Matches in knapp anderthalb Monaten körperlich am Ende./

In seinen Spielen gegen Hugo Dellien, Feliciano Lopez und Dominik Koepfer war Medvedev bereits angeschlagen, sprach davon, bei einem 0:2-Satzrückstand gegen Koepfer wohl aufgegeben zu haben. Und gegen Wawrinka hatte er mit Problemen am Oberschenkel zu kämpfen, gewann jedoch wider alle Wahrscheinlichkeiten den ersten Satz – und letztlich das Match.

Ob es wirklich an der New Yorker Energie lag? In seinen On-Court-Interviews nach den Siegen gegen Lopez und Koepfer brachte Medvedev das schon wütende Publikum noch mehr gegen sich auf, scheint die negative Energie allerdings tatsächlich für sich zu nutzen. Kein Wunder, dass John McEnroe ein Fan des Russen ist. "Medvedev ist eine Riesenbelebung. Ein Typ, ein Charakter. Einer, der mehr bietet als nur Tennis“, lobte der US-Amerikaner seinen möglichen Nachfolger in Sachen „Bad Boy“.

Dimitrov bei den US Open 2019: Wie Phoenix aus der Asche

Grigor Dimitrov hingegen ist einfach ein Guter, so ist überall zu hören. Und einer, dem viele sogar den Sieg über „Everybody‘s Darling“ Roger Federer gegönnt haben. Der Bulgare, vor knapp zwei Jahren nach dem Sieg bei den ATP Finals sogar die Nummer 3 der Tenniswelt, ist bis auf Platz 78 abgestürzt, auch Radek Stepanek und Legende Andre Agassi im Trainerteam konnten bislang wenig helfen.

Sie verzichteten nun auf einen Trip nach New York, „vielleicht eine Art Tritt in den Hintern“, mutmaßte Dimitrov hinter dieser Aktion – und falls dem so war, scheint sie zu fruchten. Dimitrov profitierte von einer günstigen Auslosung, auch vom Nicht-Antritt des an 12 gesetzt Borna Coric; gegen Federer jedoch zeigte er großes Tennis, sodass auch der Maestro nicht seinen angeschlagenen Rücken als Grund für die Niederlage ansah, sondern Dimitrovs Leistung. „Das ist sein Moment“, so Federer nach dem Aus.

Im direkten Vergleich zwischen Medvedev und Dimitrov steht es 1:1. Beide Partien fanden 2017 statt, vor Medvedevs Aufstieg und Dimitrovs Absturz – in Queen‘s siegte Dimitrov, in Washington Medvedev.

Wann spielen Medvedev und Dimitrov?

Das Spiel zwischen Medvedev und Dimitrov ist für 22 Uhr MESZ angesetzt, Eurosport überträgt im TV, der Eurosport Player und DAZN im Livestream. Bei tennisnet seid ihr im Liveticker dabei!

Spannung bis zum Schluss! Wer holt sich in diesem Jahr den Titel? Setzt bei ComeOn mindestens 3x €10 US Open-Einzelwetten bei einer Mindestquote von 2.0. und habt die Chance auf einen Tennisschläger von Maria Sharapova, eine 10-Euro-Gratiswette sowie 10 Freispiele für den Slot Centre Court. Teilnahme ab 18. Glücksspiel kann süchtig machen. Hilfe unter www.bzga.de.

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Dimitrov Grigor

von Florian Goosmann

Freitag
06.09.2019, 22:11 Uhr
zuletzt bearbeitet: 07.09.2019, 11:31 Uhr

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