French Open 2026: "Ich weiß es nicht" - Kehrt Novak Djokovic noch einmal nach Roland-Garros zurück?
Für Novak Djokovic sind die French Open 2026 nach der epischen Partie gegen Joao Fonseca vorbei. Über seine Zukunftspläne gab sich der Serbe anschließend wenig auskunftsfreudig.
von Nikolaus Fink
zuletzt bearbeitet:
30.05.2026, 00:04 Uhr
Und wieder einmal war Novak Djokovic Teil eines epischen Matches - doch anders als zumeist zog der Großmeister diesmal den Kürzeren. “Er ist in den entscheidenden Momenten voll draufgegangen und hat mit extremer Geschwindigkeit gespielt. Da kann man nur sagen: Gut gemacht”, zeigte sich der 39-Jährige nach der Fünfsatzniederlage gegen Joao Fonseca als gewohnt fairer Verlierer.
Zum erst zweiten Mal in seiner Karriere ging der 24-Grand-Slam-Sieger nach 2:0-Satzführung noch als Verlierer vom Platz. Anders als nach seiner Niederlage gegen Jürgen Melzer vor 16 Jahren - im Anschluss zog Djokovic sogar ein frühes Karriereende in Erwägung - machte sich der Serbe diesmal keine großen Vorwürfe: “Ich denke nicht, dass ich in meinem Spiel allzu viel falsch gemacht habe. Er war einfach besser.”
Djokovic ging die Energie aus
“Wenn man all die Umstände einbezieht, muss ich sagen, dass ich auf einem wirklich guten Level gespielt habe”, spielte Djokovic auf seine suboptimale Vorbereitung auf Sand an. Vor den French Open hatte der Weltranglistenvierte nur eine einzige Partie auf Asche bestritten - und diese in Rom gegen Dino Prizmic verloren. “Natürlich bin ich über das Ergebnis enttäuscht, mir ist die Energie ausgegangen.”
Nach dem völlig überraschenden Aus von Topfavorit Jannik Sinner am Donnerstag hatte sich für Djokovic die Tür in Paris ein Stück weit geöffnet. Welchen Einfluss die verbesserte Aussicht auf Grand-Slam-Trophäe Nummer 25 gehabt habe, wollte der 39-Jährige nicht beantworten. “Ich habe soeben in der dritten Runde verloren. Lasst uns über etwas anderes reden.”
Fonseca schwärmt von Djokovic
Wesentlich auskunftsfreudiger gab sich Djokovic in der Pressekonferenz allerdings auch wenige Minuten später nicht. “Ich weiß es nicht”, antwortete der Serbe auf die Frage, ob dies sein letztes Aufritt in Roland-Garros gewesen sei. Ähnlich hatte sich Djokovic auch schon nach seiner Finalniederlage bei den diesjährigen Australian Open geäußert.
Von seinem Bezwinger gab es für Djokovic nach der Partie jedenfalls einiges an Lob. “Ich habe gar nicht mehr an meinen Sieg geglaubt. Was für ein Idol er doch ist”, schwärmte Fonseca. “Ich danke ihm und bin sehr glücklich.”
Das Einzel-Tableau in Roland-Garros
